So hätte es EZB-Direktoriumsmitglied Asmussen gerne:
Wenn der Schuldner (Griechenland) nicht zahlen kann, so leiht man ihm Geld, damit er die Schulden zurückzahlen kann.
Wenn Sie demnächst ihrem Kind 20 Euro leihen und es kann die nicht zurückzahlen, so leihen sie ihm einfach 20 Euro, damit es ihnen die 20 Euro zurückgeben kann....
Geht nicht? Richtig.... :-) Doch wer erklärt es Asmussen?
Siehe:
Griechenland Geld leihen, damit es die Schulden zurückzahlen kann… Asmussen-Vorschlag - Bullion-Investor.NET
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Samstag, 13. Oktober 2012
Freitag, 7. September 2012
EZB druckt Geld und der Goldpreis steigt...
Wer hätte das gedacht :-) ?
Die EZB beschliesst das massive Drucken von Geld (die älteren werden sich an die grosse Inflation in Deutschland erinnern, - da hat man dies auch schon einmal als "Problemlösung" probiert...) und schon steigt der Goldpreis massiv:
Steigender Goldpreis durch Gelddruck-Beschlüsse der EZB | Goldpreis.co
Die EZB beschliesst das massive Drucken von Geld (die älteren werden sich an die grosse Inflation in Deutschland erinnern, - da hat man dies auch schon einmal als "Problemlösung" probiert...) und schon steigt der Goldpreis massiv:
Steigender Goldpreis durch Gelddruck-Beschlüsse der EZB | Goldpreis.co
Freitag, 9. September 2011
Chef-Volkswirt der EZB geht - es wird ihm zu bunt...
Der Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank hält die Politik der EZB wohl für falsch. Insbesondere das massive Aufkaufen von Staatsanleihen der Pleite- oder Beinahe-Pleite-Länder wie Griechenland, Spanien, Italien. Dies hat er mehrfach - auch öffentlich geäußert. Dennoch setzt die EZB diese Politik fort und kauft in Milliardenbeträgen solche "faulen" Papiere ein und finanziert damit Staatshaushalte von Staaten, die die EU-Gemeinschaft teilweise beim Eintritt schon belogen und betrogen haben.
EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark macht dies nicht länger mit, daher wurde heute sein Rücktritt aus inhaltlichen Gründen angekündigt.
Recht hat der Mann!
Wenn jetzt allerdings die fähigen Leute die EZB verlassen und nur noch die dort weiterwurschteln, deren Politik stark kritisiert wird, darf man sich fragen, wie sich der Euro weiter entwickeln wird...
Die Märkte haben dies heute schon beantwortet: Der Euro ist auf einem 7-Monatstief bei 1,36US$ angekommen...
Wer jetzt immer noch meint "Es ist alles in Butter" und "....wird schon werden...", dem können wir nicht helfen. Allen anderen sei ein Investment in Gold und/oder Silber angeraten. Wir empfehlen einen Kauf z.B. über Grosshandel für Gold und Silber
Siehe auch: Chefvolkswirt der EZB Jürgen Stark tritt zurück - Euro rutscht auf Tiefststand
EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark macht dies nicht länger mit, daher wurde heute sein Rücktritt aus inhaltlichen Gründen angekündigt.
Recht hat der Mann!
Wenn jetzt allerdings die fähigen Leute die EZB verlassen und nur noch die dort weiterwurschteln, deren Politik stark kritisiert wird, darf man sich fragen, wie sich der Euro weiter entwickeln wird...
Die Märkte haben dies heute schon beantwortet: Der Euro ist auf einem 7-Monatstief bei 1,36US$ angekommen...
Wer jetzt immer noch meint "Es ist alles in Butter" und "....wird schon werden...", dem können wir nicht helfen. Allen anderen sei ein Investment in Gold und/oder Silber angeraten. Wir empfehlen einen Kauf z.B. über Grosshandel für Gold und Silber
Siehe auch: Chefvolkswirt der EZB Jürgen Stark tritt zurück - Euro rutscht auf Tiefststand
Donnerstag, 3. März 2011
EZB will Zinsen im April erhöhen
Die EZB scheint für April eine Zinserhöhung in Angriff nehmen zu wollen. Die EZB hat wohl auch bemerkt, daß eine gewisse Teuerung, vor allem bei Lebensmitteln und Öl/Treibstoff zu verzeichnen ist. Die Inflation liege klar über dem Zielwert der EZB und dies müsse bekämpft werden, - es sei "Wachsamkeit erforderlich".
Hört, hört...
In der jüngsten Sitzung hatte man den Zinssatz noch bei niedrigen 1% belassen.
Ganz sicher wollte man sich aber auch nicht auf eine Zinssatzerhöhung im April festlegen lassen, aber man wollte schon mal davor warnen, da ansonsten die Inflation zu hoch werden könnte.
Nach Bekanntgabe der Zinserhöhungsmöglichkeit im April gingen die Gold- und Silberpreise international etwas zurück.
Frau Merkel wird eine Zinserhöhung genauso ungerne vernehmen wie alle anderen Euro-Staaten auch, da dadurch die Schuldenfinanzierung immer teurer wird. Jede Kreditumschuldung wird dann zu einem teureren "Vergnügen". In ohnehin arg strapazierten Staatshaushalten ist dafür an sich kein Platz.
Auch gilt es abzuwarten, wie die Märkte dauerhaft die globale Situation einschätzen. Ob insbesonders die Unruhen in Nordafrika, wo Gaddafi seine eigenen Einwohner mit Luftangriffen bebomben lässt, nicht schwerer wiegen, als die "Erwägung" der EZB, im April evtl. die Zinsen anzuheben. Viel Spielraum dafür hat die EZB eh nicht, da sonst die Konjunktur abgewürgt wird und die europäischen Regierungen der EZB an die Gurgel gehen, da sie die Zinslasten nicht tragen können.
Es ist halt ein Unterschied, ob man 3% Zinsen für Staatskredite zahlen muß oder 9%. In Haushalten, wo noch nicht mal Platz für die 3% ist, ist erst Recht kein Platz für 9%. Egal, was die EZB also macht: Es wird an der Verschuldungsproblematik der EU-Staaten nichts ändern und deswegen sind wir auch weiterhin "bullish" für Gold und gehen mittelfristig von weiteren Steigerungen aus. Kursrücksetzer sollte man unserer Ansicht nach für Käufe nutzen.
Hört, hört...
In der jüngsten Sitzung hatte man den Zinssatz noch bei niedrigen 1% belassen.
Ganz sicher wollte man sich aber auch nicht auf eine Zinssatzerhöhung im April festlegen lassen, aber man wollte schon mal davor warnen, da ansonsten die Inflation zu hoch werden könnte.
Nach Bekanntgabe der Zinserhöhungsmöglichkeit im April gingen die Gold- und Silberpreise international etwas zurück.
Frau Merkel wird eine Zinserhöhung genauso ungerne vernehmen wie alle anderen Euro-Staaten auch, da dadurch die Schuldenfinanzierung immer teurer wird. Jede Kreditumschuldung wird dann zu einem teureren "Vergnügen". In ohnehin arg strapazierten Staatshaushalten ist dafür an sich kein Platz.
Auch gilt es abzuwarten, wie die Märkte dauerhaft die globale Situation einschätzen. Ob insbesonders die Unruhen in Nordafrika, wo Gaddafi seine eigenen Einwohner mit Luftangriffen bebomben lässt, nicht schwerer wiegen, als die "Erwägung" der EZB, im April evtl. die Zinsen anzuheben. Viel Spielraum dafür hat die EZB eh nicht, da sonst die Konjunktur abgewürgt wird und die europäischen Regierungen der EZB an die Gurgel gehen, da sie die Zinslasten nicht tragen können.
Es ist halt ein Unterschied, ob man 3% Zinsen für Staatskredite zahlen muß oder 9%. In Haushalten, wo noch nicht mal Platz für die 3% ist, ist erst Recht kein Platz für 9%. Egal, was die EZB also macht: Es wird an der Verschuldungsproblematik der EU-Staaten nichts ändern und deswegen sind wir auch weiterhin "bullish" für Gold und gehen mittelfristig von weiteren Steigerungen aus. Kursrücksetzer sollte man unserer Ansicht nach für Käufe nutzen.
Donnerstag, 16. Dezember 2010
EZB verdoppelt Kapital - Rettet den Euro - Aktion
Der Europäischen Zentralbank geht offensichtlich das Geld für Interventionen aus, daher verdoppelt sie ihr Kapital. Die einzelnen Staaten werden Einlagen verdoppeln, so steigt die Einlage der Deutschen Bundesbank in der EZB von 1,1 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro. Ob die Verdoppelung des Kapitals, was alle Staaten erst einmal Geld kostet, langfristig reicht, um den Euro zu retten, darf bezweifelt werden. Im Falle Deutschland wird die Bundesbank einfach Währungsreserven, die sie im Bestand hält, auf die EZB übertragen.
Allerdings muß man auch das Risiko sehen,was damit verbunden ist: Da die EZB im Moment immer noch aktiv Staatsanleihen, auch fragwürdige aufkauft, welche ggf. später nicht mehr zur Gänze zurückgezahlt werden können, ist damit auch ein Verlustrisiko verbunden.
Es muß schlimm um den Euro stehen, wenn die Zentralbank, die die Stabilität des Euros gewährleisten soll, jetzt doppelt soviel Geld zum Intervenieren braucht, wie bisher...
siehe auch Süddeutsche
Allerdings muß man auch das Risiko sehen,was damit verbunden ist: Da die EZB im Moment immer noch aktiv Staatsanleihen, auch fragwürdige aufkauft, welche ggf. später nicht mehr zur Gänze zurückgezahlt werden können, ist damit auch ein Verlustrisiko verbunden.
Es muß schlimm um den Euro stehen, wenn die Zentralbank, die die Stabilität des Euros gewährleisten soll, jetzt doppelt soviel Geld zum Intervenieren braucht, wie bisher...
siehe auch Süddeutsche
Montag, 11. Oktober 2010
Griechenland hat noch mehr Schulden als bekannt...
Eurostat hat berechnet, daß die Defizitquote Griechenlands noch größer sein dürfte als bisher schon angenommen. IWF und EZB überlegen daher die ohnehin schon langen Tilgungsfristen nochmals verlängern.
Die von den Griechen bislang vorgelegten Bilanzen gelten immer noch als "geschönt". Griechenland hat bereits 6x die Bilanz korrigiert, das Defizit in Prozent des Bruttoinlandsprodukts stieg so sukzessive von angeblichen 0,8 auf 13,8 Prozent. Was wohl immer noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.
Die Defizitquote wird voraussichtlich sogar mind. 15,1% betragen. Bei 3% liegt übrigens die EU-Höchstgrenze.
Argentinische Staatsanleihenbesitzer wissen mittlerweile, daß auch Staatsanleihen nicht immer zu 100% zurückgezahlt werden, - es bleibt abzuwarten, welche Entwicklung Griechenland einschlägt.
siehe auch Handelsblatt
Die von den Griechen bislang vorgelegten Bilanzen gelten immer noch als "geschönt". Griechenland hat bereits 6x die Bilanz korrigiert, das Defizit in Prozent des Bruttoinlandsprodukts stieg so sukzessive von angeblichen 0,8 auf 13,8 Prozent. Was wohl immer noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.
Die Defizitquote wird voraussichtlich sogar mind. 15,1% betragen. Bei 3% liegt übrigens die EU-Höchstgrenze.
Argentinische Staatsanleihenbesitzer wissen mittlerweile, daß auch Staatsanleihen nicht immer zu 100% zurückgezahlt werden, - es bleibt abzuwarten, welche Entwicklung Griechenland einschlägt.
siehe auch Handelsblatt
Freitag, 1. Oktober 2010
Italiens Zentralbank warnt vor der Finanzkrise
Der Chef der italienischen Notenbank, Mario Draghi warnt davor, daß viele europäische Banken die Finanzkrise NOCH NICHT ÜBERWUNDEN HABEN. Viele Institute ständen schlechter dar, als es ein Einblick in die Bilanz vermuten lasse, sagte Draghi als Mitglied des EZB-Rats heute in Rom. Es sei Aufgabe der nationalen Regierungen, den Banken zu helfen und Finanzmarktbedingungen zu schaffen/ändern, daß es nicht zu einer erneuten Verschärfung der Krise kommt
Im Moment stellt die EZB den Banken soviel Geld zur Verfügung, wie diese abrufen, - ohne jedes Limit. Dies wolle man mindestens bis Anfang 2011 beibehalten.
-
Die überschwengliche Geldversorgung des Finanzmarkts wird von vielen Wissenschaftlern kritisiert, weil es am Ende der Krise erforderlich sei, das ganze überflüssige Kapital wieder zurückzufordern und dies ein unglaublich schwieriger Prozess sei.
Drücken Sie mal Zahnpasta wieder zurück in die Tube...
Im Moment stellt die EZB den Banken soviel Geld zur Verfügung, wie diese abrufen, - ohne jedes Limit. Dies wolle man mindestens bis Anfang 2011 beibehalten.
-
Die überschwengliche Geldversorgung des Finanzmarkts wird von vielen Wissenschaftlern kritisiert, weil es am Ende der Krise erforderlich sei, das ganze überflüssige Kapital wieder zurückzufordern und dies ein unglaublich schwieriger Prozess sei.
Drücken Sie mal Zahnpasta wieder zurück in die Tube...
Samstag, 19. Juni 2010
EZB-Präsident sagt, die deutschen Banken wären untergegangen...
Der EZB-Präsident Trichet hat noch einmal betont, daß die deutschen Banken zum größten Teil untergegangen wären, hätte die EZB sie nicht gerettet. Im Interview mit "Die Welt" äußerte er Unverständnis darüber, daß Bankmanager offenbar glauben, so weitermachen zu können wie vor der Lehman-Pleite im Herbst 2008. Insbesondere kritisierte er zu große Vergütungen und Bonus-Regelungen, die an kurzfristigen außerordentlichen Gewinnen orientiert seien.
Unverständnis äußerte er gegenüber der Kritik an der Griechenland-Hilfe. Die EZB kauft aktuell griechische Staatsanleihen auf, um Griechenland zu helfen. Gerade Deutschland möge sich an die eigene Nase fassen, da in den letzten Jahren auch in Deutschland der Stabilitätspakt massiv gebrochen worden sei, - wie auch in Frankreich, - dies sei ein "Sündenfall" gewesen. Die jeweiligen Regierungen bezeichnete Trichet über Monate und Jahre hinweig als "extrem unzuverlässig"
---
Wenn der EZB-Chef die deutsche Regierung als extrem unzuverlässig, deren Handels als Bruch des Stabilitätspakts und "Sündenfall" bezeichnet und die Banken in Deutschland als bankrott bezeichnet (hätte man nicht geholfen), sollte man darüber einmal nachdenken.
Zumindestens wundert man sich dann nicht mehr, wenn Kunden massiv Ihre Euro-Anlagen in Gold und Silber umschichten...
Artikel in "Die Welt"
Unverständnis äußerte er gegenüber der Kritik an der Griechenland-Hilfe. Die EZB kauft aktuell griechische Staatsanleihen auf, um Griechenland zu helfen. Gerade Deutschland möge sich an die eigene Nase fassen, da in den letzten Jahren auch in Deutschland der Stabilitätspakt massiv gebrochen worden sei, - wie auch in Frankreich, - dies sei ein "Sündenfall" gewesen. Die jeweiligen Regierungen bezeichnete Trichet über Monate und Jahre hinweig als "extrem unzuverlässig"
---
Wenn der EZB-Chef die deutsche Regierung als extrem unzuverlässig, deren Handels als Bruch des Stabilitätspakts und "Sündenfall" bezeichnet und die Banken in Deutschland als bankrott bezeichnet (hätte man nicht geholfen), sollte man darüber einmal nachdenken.
Zumindestens wundert man sich dann nicht mehr, wenn Kunden massiv Ihre Euro-Anlagen in Gold und Silber umschichten...
Artikel in "Die Welt"
Sonntag, 16. Mai 2010
EZB: Europa ist in schwerster Krise seit dem Krieg
Der Präsident der EZB, Jean-Claude Trichet äußerte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", daß die Eurostaaten in der schwersten Krise seit dem 2.Weltkrieg, wenn nicht sogar seit dem ersten Weltkrieg seien. Europa würde "dramatische" Zeiten erleben, die einen "Quantensprung" in der Überwachung der Finanzmärkte erforderten.
Er sieht immer noch die Gefahr, daß innerhalb von Stunden die Finanzmärkte zusammen brechen können und sprach sich daher üf reine strengere Überwachung des Stabilitäts- und Wachstumspakts und entsprechende Sanktionen bei Verstössen aus.
Wenn nunmehr auch der EZB-Präsident als oberster Wächter der Behörde, die für die Stabilität des Euros verantwortlich ist, den Euro nach wie vor in seiner Stabilität für gefährdet hält, wird es wohl auch für den letzten Deutschen einsichtig, daß es vernünftig ist, Euros gegen Edelmetalle zu tauschen. Je früher, desto besser...
siehe auch: Die Zeit
Er sieht immer noch die Gefahr, daß innerhalb von Stunden die Finanzmärkte zusammen brechen können und sprach sich daher üf reine strengere Überwachung des Stabilitäts- und Wachstumspakts und entsprechende Sanktionen bei Verstössen aus.
Wenn nunmehr auch der EZB-Präsident als oberster Wächter der Behörde, die für die Stabilität des Euros verantwortlich ist, den Euro nach wie vor in seiner Stabilität für gefährdet hält, wird es wohl auch für den letzten Deutschen einsichtig, daß es vernünftig ist, Euros gegen Edelmetalle zu tauschen. Je früher, desto besser...
siehe auch: Die Zeit
Donnerstag, 6. Mai 2010
EZB wird zur Bad Bank
Mittlerweile wird auch die EZB, die Hüterin der Euro-Stabilität zur "Bad Bank".
Wegen der Griechenlandkrise wurden die ansonsten harten Kriterien aufgeweicht, nunmehr kann man auch sogenannte Junk Bonds, ausfallgefährdete Anleihen, z.B. Griechenland-Anleihen dort als Sicherheit hinterlegen, um sich für Niedrigstzinsen Geld zu leihen. Dieser Schritt ist von vielen kritisiert worden.
Der Leitzins, zu dem die Banken sich dort Geld leihen können, wurde auf dem Niedrigniveau von 1% belassen, wo er seit Mai 2009 ist.
Woher die EZB die Sicherheit nimmt, daß solche griechischen Staatsanleihen nicht ausfallen, erschließt sich nicht jedem Betrachter, da in der Vergangenheit bereits z.B. argentinische Staatsanleihen nicht mehr zurückgezahlt wurden.
Siehe auch Der Standard
Wegen der Griechenlandkrise wurden die ansonsten harten Kriterien aufgeweicht, nunmehr kann man auch sogenannte Junk Bonds, ausfallgefährdete Anleihen, z.B. Griechenland-Anleihen dort als Sicherheit hinterlegen, um sich für Niedrigstzinsen Geld zu leihen. Dieser Schritt ist von vielen kritisiert worden.
Der Leitzins, zu dem die Banken sich dort Geld leihen können, wurde auf dem Niedrigniveau von 1% belassen, wo er seit Mai 2009 ist.
Woher die EZB die Sicherheit nimmt, daß solche griechischen Staatsanleihen nicht ausfallen, erschließt sich nicht jedem Betrachter, da in der Vergangenheit bereits z.B. argentinische Staatsanleihen nicht mehr zurückgezahlt wurden.
Siehe auch Der Standard
Freitag, 26. März 2010
EZB akzeptiert auch Schrottanleihen von Griechenland als Sicherheit
Die EZB unterstützt auch Griechenland und nimmt statt - wie sonst üblich - Anleihen, die mit "A" geratet sind, nunmehr auch Papiere der schlechteren Klasse "BBB" als Sicherheit für Geldausleihungen.
Auf deutsch: Die EZB leiht Griechenland Geld und Griechenland kann auch Schrottanleihen, die ggf. rückzahlungsgefährdet sind, als Sicherheit dafür hinterlegen. Die EZB nennt dies "Finanzkrisenmodus". Das Nicht-Weiter-Gewähren dieses Zugeständnisses hätte Griechenland in noch größere Probleme gebracht, da dann eine Umfinanzierung notwendig geworden wäre, die Griechenland vermutlich nirgendwo bekommen hätte.
So hat nicht mehr Griechenland das Problem, sondern die EZB. Ob das gut für den Euro ist, wird sich zeigen. Gestern erreichte der Euro mit 1,32 US$ einen neuen Tiefststand und Gold stieg in Euro betrachtet wieder auf über 820 Euro/oz.
siehe auch: "Die Welt"
Auf deutsch: Die EZB leiht Griechenland Geld und Griechenland kann auch Schrottanleihen, die ggf. rückzahlungsgefährdet sind, als Sicherheit dafür hinterlegen. Die EZB nennt dies "Finanzkrisenmodus". Das Nicht-Weiter-Gewähren dieses Zugeständnisses hätte Griechenland in noch größere Probleme gebracht, da dann eine Umfinanzierung notwendig geworden wäre, die Griechenland vermutlich nirgendwo bekommen hätte.
So hat nicht mehr Griechenland das Problem, sondern die EZB. Ob das gut für den Euro ist, wird sich zeigen. Gestern erreichte der Euro mit 1,32 US$ einen neuen Tiefststand und Gold stieg in Euro betrachtet wieder auf über 820 Euro/oz.
siehe auch: "Die Welt"
Montag, 22. März 2010
Merkel gegen Trichet in Sachen Griechenland
Der EZB-Präsident Trichet scheint nicht den Ehrgeiz zu haben, zu Angela Merkels Intimfreund zählen zu wollen, - er nannte ihre Idee, strengere Regeln für die Euro-Teilnehmerstaaten einführen zu wollen, mit der Konsequenz bei Nichteinhalten auch den Ausschluß aus der Eurozone vorzubehalten, "absurd". Ein Ausschluß sei gegenwärtig rechtlich gar nicht möglich, merkte er an. Dies hatte die Kanzlerin allerdings auch gar nicht behauptet, sondern nur für die Zukunft diese Möglichkeit diskutieren wollen, um sich nicht von einzelnen Staaten erpressen zu lassen oder durch Fehlverhalten einzelner Staaten den Euro abwerten zu müssen. Mit Interesse darf daher dem EU-Gipfel Donnerstag und Freitag dieser Woche entgegen gesehen werden. Griechenland will angeblich kein Geld, aber erwartet Maßnahmen, die dazu beitragen, daß der von Griechenland für Anleihen zu zahlende Zins niedriger werde. Aktuell muß Griechenland mehr als 3% mehr an Zinsen zahlen, damit überhaupt jemand an den kurz vor der Insolvenz stehenden Staat Geld verleiht.
Mehrere Marktteilnehmer hatten Befürchtungen geäußert, wenn man jetzt mit noch mehr Geld helfe, führe dies nur zu einer höheren Inflation und damit letztendlich zu einer Abwertung des Euros für alle Teilnehmerstaaten.
Wohl dem, der in Gold und Silber investiert ist.
siehe auch:
ftd
Mehrere Marktteilnehmer hatten Befürchtungen geäußert, wenn man jetzt mit noch mehr Geld helfe, führe dies nur zu einer höheren Inflation und damit letztendlich zu einer Abwertung des Euros für alle Teilnehmerstaaten.
Wohl dem, der in Gold und Silber investiert ist.
siehe auch:
ftd
Mittwoch, 6. Januar 2010
EZB-Goldreserven um 28,8 Milliarden im Wert gestiegen
Hätten mal alle Banken ihr Geld so vernünftig angelegt: Die EZB-Goldreserven sind im Wert um 28,8 Milliarden Euro gestiegen, auf nunmehr 266,9 Milliarden Euro per Jahresbeginn. Damit wurde der quartärliche Neubewertungsturnus eingehalten und es spiegelt sich die immense Wertsteigerung von Gold am Markt wieder. So manch Geschäftsbank wäre wahrscheinlich froh, wenn sie in der Vergangenheit statt in Lehman-Zertifikate, isländisches Festgeld oder austro-kroatische HypoAlpe-Austria-Beteiligungen lieber in Gold investiert hätte. Bei derartigen Wertzuwächsen in Gold wird sich auch so manch Kunde fragen, warum ihm seine Bank von Goldinvestments abgeraten hat.
siehe auch: EZB
siehe auch: EZB
Donnerstag, 8. Oktober 2009
EZB sieht Risiko neuer Schwierigkeiten im Finanzsektor
Die EZB hat in ihrer jüngsten Zusammenkunft die Leitzinsen wie bisher unverändert niedrig (1%) gelassen und hält die Wirtschaft noch nicht für in der Lage, eine Zinserhöhung zu "verdauen". Bemerkenswert war der Satz "Da die Risiken wegen möglicher neuer Schwierigkeiten im Finanzsektor immens seien, sei das aktuelle Zinsniveau angemessen". Hier scheint jemand den Durchblick zu haben und etwas zu ahnen, was die Goldanleger schon kommen sehen...
siehe auch Reuters-Meldung
siehe auch Reuters-Meldung
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