Der EZB-Präsident Trichet hat noch einmal betont, daß die deutschen Banken zum größten Teil untergegangen wären, hätte die EZB sie nicht gerettet. Im Interview mit "Die Welt" äußerte er Unverständnis darüber, daß Bankmanager offenbar glauben, so weitermachen zu können wie vor der Lehman-Pleite im Herbst 2008. Insbesondere kritisierte er zu große Vergütungen und Bonus-Regelungen, die an kurzfristigen außerordentlichen Gewinnen orientiert seien.
Unverständnis äußerte er gegenüber der Kritik an der Griechenland-Hilfe. Die EZB kauft aktuell griechische Staatsanleihen auf, um Griechenland zu helfen. Gerade Deutschland möge sich an die eigene Nase fassen, da in den letzten Jahren auch in Deutschland der Stabilitätspakt massiv gebrochen worden sei, - wie auch in Frankreich, - dies sei ein "Sündenfall" gewesen. Die jeweiligen Regierungen bezeichnete Trichet über Monate und Jahre hinweig als "extrem unzuverlässig"
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Wenn der EZB-Chef die deutsche Regierung als extrem unzuverlässig, deren Handels als Bruch des Stabilitätspakts und "Sündenfall" bezeichnet und die Banken in Deutschland als bankrott bezeichnet (hätte man nicht geholfen), sollte man darüber einmal nachdenken.
Zumindestens wundert man sich dann nicht mehr, wenn Kunden massiv Ihre Euro-Anlagen in Gold und Silber umschichten...
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Samstag, 19. Juni 2010
Sonntag, 16. Mai 2010
EZB: Europa ist in schwerster Krise seit dem Krieg
Der Präsident der EZB, Jean-Claude Trichet äußerte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", daß die Eurostaaten in der schwersten Krise seit dem 2.Weltkrieg, wenn nicht sogar seit dem ersten Weltkrieg seien. Europa würde "dramatische" Zeiten erleben, die einen "Quantensprung" in der Überwachung der Finanzmärkte erforderten.
Er sieht immer noch die Gefahr, daß innerhalb von Stunden die Finanzmärkte zusammen brechen können und sprach sich daher üf reine strengere Überwachung des Stabilitäts- und Wachstumspakts und entsprechende Sanktionen bei Verstössen aus.
Wenn nunmehr auch der EZB-Präsident als oberster Wächter der Behörde, die für die Stabilität des Euros verantwortlich ist, den Euro nach wie vor in seiner Stabilität für gefährdet hält, wird es wohl auch für den letzten Deutschen einsichtig, daß es vernünftig ist, Euros gegen Edelmetalle zu tauschen. Je früher, desto besser...
siehe auch: Die Zeit
Er sieht immer noch die Gefahr, daß innerhalb von Stunden die Finanzmärkte zusammen brechen können und sprach sich daher üf reine strengere Überwachung des Stabilitäts- und Wachstumspakts und entsprechende Sanktionen bei Verstössen aus.
Wenn nunmehr auch der EZB-Präsident als oberster Wächter der Behörde, die für die Stabilität des Euros verantwortlich ist, den Euro nach wie vor in seiner Stabilität für gefährdet hält, wird es wohl auch für den letzten Deutschen einsichtig, daß es vernünftig ist, Euros gegen Edelmetalle zu tauschen. Je früher, desto besser...
siehe auch: Die Zeit
Montag, 22. März 2010
Merkel gegen Trichet in Sachen Griechenland
Der EZB-Präsident Trichet scheint nicht den Ehrgeiz zu haben, zu Angela Merkels Intimfreund zählen zu wollen, - er nannte ihre Idee, strengere Regeln für die Euro-Teilnehmerstaaten einführen zu wollen, mit der Konsequenz bei Nichteinhalten auch den Ausschluß aus der Eurozone vorzubehalten, "absurd". Ein Ausschluß sei gegenwärtig rechtlich gar nicht möglich, merkte er an. Dies hatte die Kanzlerin allerdings auch gar nicht behauptet, sondern nur für die Zukunft diese Möglichkeit diskutieren wollen, um sich nicht von einzelnen Staaten erpressen zu lassen oder durch Fehlverhalten einzelner Staaten den Euro abwerten zu müssen. Mit Interesse darf daher dem EU-Gipfel Donnerstag und Freitag dieser Woche entgegen gesehen werden. Griechenland will angeblich kein Geld, aber erwartet Maßnahmen, die dazu beitragen, daß der von Griechenland für Anleihen zu zahlende Zins niedriger werde. Aktuell muß Griechenland mehr als 3% mehr an Zinsen zahlen, damit überhaupt jemand an den kurz vor der Insolvenz stehenden Staat Geld verleiht.
Mehrere Marktteilnehmer hatten Befürchtungen geäußert, wenn man jetzt mit noch mehr Geld helfe, führe dies nur zu einer höheren Inflation und damit letztendlich zu einer Abwertung des Euros für alle Teilnehmerstaaten.
Wohl dem, der in Gold und Silber investiert ist.
siehe auch:
ftd
Mehrere Marktteilnehmer hatten Befürchtungen geäußert, wenn man jetzt mit noch mehr Geld helfe, führe dies nur zu einer höheren Inflation und damit letztendlich zu einer Abwertung des Euros für alle Teilnehmerstaaten.
Wohl dem, der in Gold und Silber investiert ist.
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ftd
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