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Samstag, 4. September 2010

BAFIN sägt 10 Aufsichtsräte ab

10 Aufsichtsräte deutscher Banken sollen wegen Unfähigkeit gehen, - wenn es nach dem Willen des Aufsichtsamtes BAFIN geht.
Die zehn Aufsichtsräte, die gehen sollen, sollen dies tun, weil sie:

- zu wenig Ahnung vom Bankgeschäft haben und/oder:
- unzuverlässig sind und/oder:
- in Interessenskonflikten stehen und/oder:
- zu viele Posten haben

Diese Erkenntnis der BAFIN deckt sich auch mit einer Studie der Finanzprofessoren Hau (London) und Thum (Dresden), die nach einer Auswertung von über 400 Bank-Aufsichtsräten zu der Erkenntnis kamen, daß die "Finanzkompetenz besonders in den Aufsichtsräten der untersuchten staatlichen Landesbanken und öffentlichen Förderbanken nur sehr schwach ausgeprägt ist".

Die Bafin hört vor einer Abberufung die Betroffenen zunächst selber an. Die Bafin wollte sich nicht dazu äußern, welche Banken betroffen seien. Systemrelevante größere Institute seien nicht darunter.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Bereits in der Vergangenheit wurden oft Kritik laut, daß Posten in öffentlich-rechtlichen Banken oft "zugeschustert" wurden,- teil aus politischen, teils aus Versorgungs-Gründen.

Offensichtlich hat diese Kritik ins Schwarze getroffen.

Donnerstag, 19. August 2010

Bafin schließt Bank in Düsseldorf ( Noa )

Die Bankenaufsicht BAFIN schloß die Düsseldorfer Noa-Bank. Und zwar nicht, weil diese sich verspekuliert hatte, sondern, weil sie zuviel Geld von Kunden bekommen hatte, - aber im Verhältnis dazu zu wenig Eigenkapital aufwies und das viele Geld gar nicht so schnell weiterverleihen konnte. Es fehlten Unternehmer, die auch das Geld als Kredit aufgenommen hätten...

Mit 5,4 Mio Eigenkapital gründete Francois Jozic, ein 37jähriger Belgier und sein Partner die Bank, die nunmehr geschlossen wurde. Wegen übermässigen Erfolgs. In kurzer Zeit gewann man 15.000 Kunden, die 300 Mio Euro als Einlagen deponierten.

Merke: Wer sich "Bank" nennt, bekommt immer noch auf die Schnelle ein paar Hundert Millionen von den Kunden. Man braucht dazu nur ein paar bunte Broschüren und lustige TV Werbespots oder Printanzeigen. Früher oder später kommt sicher auch der eine oder andere Betrüger auf die Idee :-)

siehe auch Der Westen

Angela Merkels "Alle Spareinlagen sind sicher" greift hier wohl übrigens nicht, da es sich um Managementfehler der Bank handele, teilt ein Ministeriumssprecher mit, siehe "Die Welt"

Per Ende Juli gab es rund 100 Sparer, die mehr als 50.000 Euro dort investiert hatten, die dürften u.U. in die Röhre schauen... unbekannt ist noch die Größenordnung an Kunden, die über Zertifikate, Anleihen etc. der Noa-Bank Geld gegeben hatten, - diese sind vom Entschädigungsfonds nicht versichert.

Montag, 18. Januar 2010

BAFIN sieht Probleme für Lebensversicherungen

Das Bundesaufsichtsamt für Finanzen, kurz BAFIN, sieht Probleme für die Lebensversicherer und auch ihre Kunden kommen. Die Lebensversicherungen werden Probleme haben, langfristig die Renditen zu erwirtschaften, die man den Kunden in Aussicht stellt, da deren Modelle davon ausgehen, daß man immer größere Beträge zu hohen Zinsen anlegen kann. Dies müsse im Moment bezweifelt werden.
Siehe auch
Handelsblatt-Bericht
Die meisten Edelmetallhändler in Deutschland zählen ohnehin schon nicht nur die Versicherungskunden, sondern auch zahlreiche Versicherungsvertreter zu ihren Kunden, denen selber schon immer niedriger werdende Ablaufleistungen aufgefallen sind...

Freitag, 23. Oktober 2009

Bankenaufseher Sanio warnt vor weiteren Bankenpleiten in Deutschland in den nächsten Jahren

Der Bankenaufseher Sanio (Bundesaufsicht für Finanzen (BAFIN) hat nachdrücklich davor gewarnt, daß er damit rechne, daß zukünftig noch weitere Banken den Deutschen "vor die Füsse fallen werde". Die zukünftigen Pleiten werden aber grösser ausfallen als die bisherigen. Auch in der Vergangenheit seien Mißstände in den Banken erst immer in den Bilanzen versteckt worden, wo sie dann mit 1-2 Jahren Verzögerung doch massiv auftauchten. Der Mann sollte es wissen... Kein Wunder, daß deutsche Anleger zunehmend vor Bankenanlagen etwas Vorsicht walten lassen und in Scharen in Edelmetalle investieren.
Gold und Silber im heimischen Bestand wird nicht um Banken-Boni gekürzt, ist nicht durch Fehlinvestitionen gefährdet... und hat sich auch in der Krise wertmäßig mehr als stabil verhalten.

siehe auch Focus

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