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Freitag, 13. Mai 2016

Goldpreise von 2000 bis 2016

Wer sich für die Goldpreise der Jahre 2000 bis 2016 in Euro interessiert, findet hier eine schöne Übersicht über die Goldpreise jeweils zu Jahresbeginn. Das Diagramm zeigt deutlich auf, dass sich der Goldpreis in Euro vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2016 verVIERFACHT hat.
Zum einen wurden natürlich die Förderkosten von Gold in diesem Zeitraum höher, weil die Menschen in Südafrika oder China, die das Gold aus der Erde holen, dies nicht mehr für die Hungerlöhne tun, wie noch vor 20 Jahren. Zum anderen zeigt diese Entwicklung im Wesentlichen auf, dass der Euro immer wertloser wird. Angesichts der aktuellen Finanzpolitik und der Niedrigzinsen ist zu befürchten, dass sich an dieser Entwicklung so schnell nichts ändern wird.

Freitag, 7. September 2012

EZB druckt Geld und der Goldpreis steigt...

Wer hätte das gedacht :-)  ?

Die EZB beschliesst das massive Drucken von Geld (die älteren werden sich an die grosse Inflation in Deutschland erinnern, - da hat man dies auch schon einmal als "Problemlösung" probiert...) und schon steigt der Goldpreis massiv:

Steigender Goldpreis durch Gelddruck-Beschlüsse der EZB | Goldpreis.co

Montag, 28. Mai 2012

18 Milliarden Euro zur Rettung griechischer Banken: Euro fällt - Goldpreis steigt...

Erkennbar sind Restrukturierungsmaßnahmen in Griechenland noch in keinster Weise, dennoch wurden vom Euro-Rettungsfonds EFSF nunmehr 18 Milliarden Euro an Halb-Pleite-Banken in Griechenland überwiesen, damit diese nicht ganz zusammenbrechen.

Der Euro fällt auf ein lange nicht mehr dagewesenes Rekord-Tief und der Goldpreis steigt.

Eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es richtig knallt ... :

Banken in Griechenland erhalten 18 Milliarden Euro zur Rettung – EFSF zahlt aus | Bullion-Investor.NET

Sonntag, 11. Dezember 2011

Klettert der Goldpreis noch auf 7000 Euro / Unze ?

Der Goldpreis hat sich seit dem Jahr 2000 bereits versechsfacht, - in US-Dollar gerechnet. Weil Gold nur begrenzt auf der Welt vorrätig ist, die Nachfrage aber von immer mehr Menschen kommt, die dann auch noch proportional mehr Gold kaufen wollen, als früher, spricht einiges dafür, daß der Goldpreis noch drastisch weiter steigt.

7000 Euro die Unze ist dabei durchaus nicht unrealistisch, siehe Artikel auf:

Goldpreis kann auf 7000 Euro steigen

Freitag, 9. September 2011

Chef-Volkswirt der EZB geht - es wird ihm zu bunt...

Der Chef-Volkswirt der Europäischen Zentralbank hält die Politik der EZB wohl für falsch. Insbesondere das massive Aufkaufen von Staatsanleihen der Pleite- oder Beinahe-Pleite-Länder wie Griechenland, Spanien, Italien. Dies hat er mehrfach - auch öffentlich geäußert. Dennoch setzt die EZB diese Politik fort und kauft in Milliardenbeträgen solche "faulen" Papiere ein und finanziert damit Staatshaushalte von Staaten, die die EU-Gemeinschaft teilweise beim Eintritt schon belogen und betrogen haben.

EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark macht dies nicht länger mit, daher wurde heute sein Rücktritt aus inhaltlichen Gründen angekündigt.

Recht hat der Mann!

Wenn jetzt allerdings die fähigen Leute die EZB verlassen und nur noch die dort weiterwurschteln, deren Politik stark kritisiert wird, darf man sich fragen, wie sich der Euro weiter entwickeln wird...

Die Märkte haben dies heute schon beantwortet: Der Euro ist auf einem 7-Monatstief bei 1,36US$ angekommen...

Wer jetzt immer noch meint "Es ist alles in Butter" und "....wird schon werden...", dem können wir nicht helfen. Allen anderen sei ein Investment in Gold und/oder Silber angeraten. Wir empfehlen einen Kauf z.B. über Grosshandel für Gold und Silber


Siehe auch: Chefvolkswirt der EZB Jürgen Stark tritt zurück - Euro rutscht auf Tiefststand

Montag, 7. März 2011

Bundesbank gibt Münzen nur noch ab 314.000 Euro ab

Wer sich immer schon mal gefragt hat, was die Angestellten in den Bundesbank-Filialen eigentlich den ganzen Tag machen, weiß jetzt zumindestens, was sie nicht mehr machen: Es werden dort keine Münzen mehr an Geschäftsleute in "Kleinmengen" abgegeben, sondern die Mindest-Abgabemenge für Münzen wurde auf sogenannte "Norm-Container" festgelegt. Ein Normcontainer enthält cent- und Euromünzen im Wert von 314.000 Euro.

Damit wird sich dieses Geschäft auf Geldbearbeitungsfirmen und Geschäftsbanken verlagern, die dafür i.d.R. eine Gebühr nehmen dürften.

Die Umstellung läuft bereits seit Januar, man habe nunmehr 30% weniger zu tun, erwähnte ein Bundesbank-Vorstand. Bis zum 1.5. läuft noch eine Übergangsphase, in der noch Münzen in kleineren Mengen dort bezogen werden können.

Nicht nur, daß der Staat Banknoten und Münzen ausgibt, die durch nichts (außer den Glauben daran) gedeckt sind... jetzt streicht der Staat auch die Möglichkeit, daß man diese bei der dafür zuständigen "staatlichen" Bundesbank abholt. Eine Frage der Zeit, wann Geld nur noch aus Buchungen auf Konten besteht :-)

Wohl dem, der sein "Geld" gegen Gold und Silber getauscht hat.

siehe auch "Spiegel", Bundesbank-Information

Donnerstag, 16. Dezember 2010

EZB verdoppelt Kapital - Rettet den Euro - Aktion

Der Europäischen Zentralbank geht offensichtlich das Geld für Interventionen aus, daher verdoppelt sie ihr Kapital. Die einzelnen Staaten werden Einlagen verdoppeln, so steigt die Einlage der Deutschen Bundesbank in der EZB von 1,1 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro. Ob die Verdoppelung des Kapitals, was alle Staaten erst einmal Geld kostet, langfristig reicht, um den Euro zu retten, darf bezweifelt werden. Im Falle Deutschland wird die Bundesbank einfach Währungsreserven, die sie im Bestand hält, auf die EZB übertragen.
Allerdings muß man auch das Risiko sehen,was damit verbunden ist: Da die EZB im Moment immer noch aktiv Staatsanleihen, auch fragwürdige aufkauft, welche ggf. später nicht mehr zur Gänze zurückgezahlt werden können, ist damit auch ein Verlustrisiko verbunden.

Es muß schlimm um den Euro stehen, wenn die Zentralbank, die die Stabilität des Euros gewährleisten soll, jetzt doppelt soviel Geld zum Intervenieren braucht, wie bisher...

siehe auch Süddeutsche

Donnerstag, 30. September 2010

30 Milliarden kostet die Rettung der Anglo Irisch Bank -mindestens...

Irland kommt und kommt nicht zur Ruhe. Auch 2 Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise ist der Subventionsbedarf noch lange nicht am Ende, - ähnlich wie bei der Hypo Real Estate, wo auch in Salamitaktik immer neue Zuschußforderungen auftauchen. Der irische Staat wird voraussichtlich mindestens 30 Milliarden Euro (30 Milliarden Euro!) aufwenden müssen, um die schwächelnde Anglo Irish Bank vor dem endgültigen Aus zu retten. Die irische Staatsverschuldung steigt damit auf 32% des Bruttoinlandsprodukts, ein "tödlicher" Wert für einen Staat. Dennoch ist man in Irland ambitioniert und gibt an, bis 2014 das Defizit auf die von der EU vorgegebenen 3% senken zu wollen. Ein ebenso ehrgeiziges wie illusionäres Ziel. Man darf gespannt sein, ob Irland das schafft.

Wohl dem, der sein Geld nicht in Euros, sondern in Gold und Silber angelegt hat. Gold und Silber kann man nicht vermehren, bunt bedruckte Papierscheine, die die Menschen "Euros" nennen, schon. Sie werden einfach gedruckt, wenn man sie braucht. Dumm nur, daß dann die, die schon im Umlauf sind, immer wertloser werden, weil die umlaufende Menge zunimmt. Die blaue Mauritius ist auch nur wertvoll, weil es davon nicht soviele gibt. Wären davon noch Millionen im Umlauf, wäre sie nur das Papier wert, auf dem sie gedruckt ist.

siehe auch Stern

Samstag, 24. Juli 2010

Euro gem. Big Max Index überbewertet...

Was anfangs humorvoll gemeint war, macht jetzt auch der EZB Probleme... die Zeitschrift "The Economist" veröffentlicht jedes Jahr den BIG MAC INDEX, der versucht, die Kaufkraft der unterschiedlichen Währungen am Preis des weltweit in gleicher Weise hergestellten BIG MACs von Mac Donalds festzumachen.

Dabei fällt auf, daß in der Eurozone der Euro um rund 16% überbewertet ist.

Auch wenn man natürlich nicht die Preise des Big Macs einfach zwischen allen Ländern vergleichen kann, sondern auch regionale Gegebenheiten wie Mietniveau für die Restaurants, Kosten der Gurken in der Region und Wohlstandsniveau des Landes, so zeigt doch der Vergleich innerhalb vergleichbarer Industrienationen wie USA und Europa, daß der Euro immer noch überbewertet ist und eine Abwertung zu erwarten ist.

Edelmetallinvestoren wissen das schon lange und investieren seit 3 Jahren vermehrt aus dem Euro in Edelmetalle und sind damit mit zweistelligen Wertzuwächsen pro Jahr relativ gut gefahren, auch ohne den BIG MAC INDEX gekannt zu haben.

Big-Mac-Studie siehe The Economist

Mittwoch, 24. März 2010

Der Euro fällt und fällt und fällt

Der Euro verliert nicht nur an Stärke gegenüber dem US-Dollar, sondern fällt auch im Verhältnis zum Schweizer Franken, dessen Binnenkaufkraft allerdings auch zunehmend verliert.
Der Euro hat mit 1,423 Franken Gegenwert einen neuen Tiefpunkt gegenüber der Schweizer Währung erreicht.

Wohl dem, der seine Euros bereits in Gold und Silber getauscht hat und damit seine Kaufkraft gegen Inflationsfolgen geschützt hat...

http://www.20min.ch/finance/news/story/Der-Euro-faellt-und-faellt-24545765

Mittwoch, 17. Februar 2010

Griechische Gefahr für den Euro

Nunmehr sieht auch die konservative FAZ eine Gefahr für den Euro durch Griechenlands unseriöse Finanzpolitik. Expansive Finanz-, d.h. Schuldenpolitik könnte zu dramatischer Inflation führen. Alternativ müssten schwächere Länder aus der Währungsunion ausscheiden.

Der Goldkurs erreichte soeben mit 822 Euro/oz wieder einen neuen Euro-Höchststand.

FAZ-Artikel incl. aufschlußreicher Grafiken siehe hier.

Montag, 11. Januar 2010

Notenpressen an: 5,7% mehr Bargeld im Umlauf

In Euro-Europa ist der Bargeldumlauf in 2009 gegenüber 2008 um 5,7% gestiegen. Dies spiegelt die Wirtschafts- und Finanzkrise und das Fluten der Märkte mit mehr Geld wieder.Insgesamt sind nummehr 828 Milliarden Euro in bar im Umlauf. Die Erhöhung des Geldumlaufs wurde NICHT durch eine entsprechende Steigerung des erwirtschafteten Bruttosozialprodukts abgedeckt. Ein Rezept, welches es auch Anfang des 20. Jahrhunderts einmal gab... allerdings führte das dann dazu, daß ein Brot irgendwann 50 Millionen Mark kostete...
Auch die Anzahl der Fälschungen hat zugenommen.

siehe auch "Der Standard"

Unser letzter Artikel zum Thema Gold + Silber:

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