Der Goldpreis ist in den letzten 48h massiv gestiegen und bleibt auf hohem Niveau, - auch nach der Mitteilung der amerikanischen Notenbank FED, die am heutigen Tag noch einmal eine kurze Pressemitteilung zur letzten Sitzung herausgab. Danach kann man nicht ausschließen, daß die Rezession kurz vor dem Ende sei, aber die Erholung sei auf jeden Fall sehr langsam und die vielen neuen Arbeitslosen werden alle nur sehr schwer und langsam - wenn überhaupt - einen neuen Job finden, teilte die FED mit. Die Märkte teilen diesen halben Optimismus wohl nicht, Gold und auch Goldfutures sind unverändert hoch.
Gold notierte zuletzt um die 940US$, nach zuletzt die 900er-Marke von oben getestet wurde. Gleichzeitig schnellte Silber um mehr als 50cent auf über 13,10$/oz hoch. Alle bedeutenden Edelmetallhändler rund um den Globus berichteten von wieder deutlich anziehender Nachfrage. Viele Investoren sehen nach wie vor im Edelmetallinvestment einen Schutz vor Inflation und Geldentwertung. Die Kursentwicklung der letzten Jahre zumindestens hat ihnen Recht gegeben.
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Mittwoch, 15. Juli 2009
Dienstag, 23. Juni 2009
Die Welt wartet auf die FED
Die ganze Welt schaut auf die FED-Sitzung, die diese Woche Dienstag und Mittwoch stattfindet. Eine aktuelle Zinsentscheidung wird sicher nicht fallen, Analysten erwarten sich eine Aussage, ab wann die FED die Gelder wieder dem Markt entziehen will, bzw. wann mit einer Zinssteigerung zu rechnen, - das aktuelle Zinsniveau für von der FED geliehenes Geld liegt zwischen 0 und 0,25% für die Banken.
In den USA gingen die Hausverkäufe existierender Häuser um 2,4% nach oben, - dies liegt allerdings unter den Vorhersagen der Ökonomen, die eher mit 2,8% gerechnet hatten und war daher eher enttäuschend.
Im US Aktienmarkt dürften erhoffte gute Ergebnisse des zweiten Quartals eher schon vorweggenommen sein. Der Aktien und Edelmetallhandel war daher eher abwartend. In den USA sollen diese Woche 104 Milliarden US$ in Staatsanleihen unter die Leute gebracht werden, 40 Milliarden wurden alleine am Dienstag "verkauft", - die Nachfrage sei stark gewesen.
Der Staat benötigt diese Art der Rückfinanzierung, um die Ausgaben und Subventionen des Finanzmarkts überhaupt bewältigen zu können.
Am Nachmittag bewegte sich der Dow Jones I. nur geringfügig schwächer um 8300 Zähler.
Öl wurde zuletzt mit rund 69$/Barrel gehandelt.
Gold schwankte tagsüber zwischen 913 und 927$/oz, wobei der Anstieg damit begründet wurde, daß im EZB-Bereich eine Teilnehmerbank Goldverkäufe der letzten Tage nunmehr beendet habe. Die Goldverkäufe hätten ein Volumen von (eher schwachen) ca. 20 Millionen Euro gehabt und wären im Rahmen der Zentralbank-Absprachen erfolgt.
Zeitgleich hat das Bundesfinanzministerium die Auflage der neuen deutschen 100-Euro-Goldmünze bekannt gegeben: 320.000 Halbunzen sollen im Herbst ausgegeben werden, - damit wird ein Volumen von 160.000 Unzen (jetziger Edelmetallwert 105 Mio Euro) an die Bevölkerung verkauft, - der Abgabepreis soll - wie auch in den letzten Jahren - ex Staat ca. 25 Euro auf den Edelmetallwert betragen. Es wird damit gerechnet, daß die Vorbestellungen die aufgelegte Menge übersteigen.
Auch Silber zeigte sich zuletzt mit rund 13,81$ wieder etwas fester.
Wegen der Veränderung der Dollarkurse zum Euro ergibt sich für deutsche Investoren im Moment ein günstiges Einstiegsniveau für Gold und Silber.
In den USA gingen die Hausverkäufe existierender Häuser um 2,4% nach oben, - dies liegt allerdings unter den Vorhersagen der Ökonomen, die eher mit 2,8% gerechnet hatten und war daher eher enttäuschend.
Im US Aktienmarkt dürften erhoffte gute Ergebnisse des zweiten Quartals eher schon vorweggenommen sein. Der Aktien und Edelmetallhandel war daher eher abwartend. In den USA sollen diese Woche 104 Milliarden US$ in Staatsanleihen unter die Leute gebracht werden, 40 Milliarden wurden alleine am Dienstag "verkauft", - die Nachfrage sei stark gewesen.
Der Staat benötigt diese Art der Rückfinanzierung, um die Ausgaben und Subventionen des Finanzmarkts überhaupt bewältigen zu können.
Am Nachmittag bewegte sich der Dow Jones I. nur geringfügig schwächer um 8300 Zähler.
Öl wurde zuletzt mit rund 69$/Barrel gehandelt.
Gold schwankte tagsüber zwischen 913 und 927$/oz, wobei der Anstieg damit begründet wurde, daß im EZB-Bereich eine Teilnehmerbank Goldverkäufe der letzten Tage nunmehr beendet habe. Die Goldverkäufe hätten ein Volumen von (eher schwachen) ca. 20 Millionen Euro gehabt und wären im Rahmen der Zentralbank-Absprachen erfolgt.
Zeitgleich hat das Bundesfinanzministerium die Auflage der neuen deutschen 100-Euro-Goldmünze bekannt gegeben: 320.000 Halbunzen sollen im Herbst ausgegeben werden, - damit wird ein Volumen von 160.000 Unzen (jetziger Edelmetallwert 105 Mio Euro) an die Bevölkerung verkauft, - der Abgabepreis soll - wie auch in den letzten Jahren - ex Staat ca. 25 Euro auf den Edelmetallwert betragen. Es wird damit gerechnet, daß die Vorbestellungen die aufgelegte Menge übersteigen.
Auch Silber zeigte sich zuletzt mit rund 13,81$ wieder etwas fester.
Wegen der Veränderung der Dollarkurse zum Euro ergibt sich für deutsche Investoren im Moment ein günstiges Einstiegsniveau für Gold und Silber.
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