92% der 5000 Geschädigten, die bei der Frankfurter Sparkasse in Lehman-Zertifikaten Geld angelegt hatten, verlieren ca. 50% ihrer Geldanlage. Die Frankfurter Sparkasse stellt 40,5 Mio Euro für Erstattungszwecke zur Verfügung. Die von der US-Bank Lehman Brothers ausgestellten "Zertifikate" waren wertlos geworden. Bundesweit hatten geschätzte 50.000 Kunden in Lehman-Zertifikate investiert, zahlreiche Kunden klagen individuell vor Gericht. Kunden, die im gleichen Zeitraum Gold gekauft hatten, haben zwischenzeitlich statt 50% Verlust 50% Gewinn gemacht. Lehman-Anleger haben so aus 100.000 Euro 50.000 Euro gemacht, Goldanleger haben aus 100.000 Euro 150.000 Euro gemacht und deutlich weniger Ärger gehabt.
Der Unterschied ist: Die meisten Banker haben von Gold abgeraten und zu den wertlos gewordenen Zertifikaten geraten. Ein Tip, dessen Befolgung viele Anleger nur schwer verdaut haben dürften.
siehe auch: Financial Times
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Montag, 11. Januar 2010
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