Die zwischenzeitlich verstaatlichte Hypo Real Estate brachte dem deutschen Staat im Jahr 2010 bereits einen Verlust von 1,1 Milliarden Euro. Seitens der Bank verweist man darauf, daß dies schon besser als im Vorjahr sei, insbesondere sei im 3.Quartal "nur" noch ein Verlust von 408 Millionen entstanden, dies seien im Vorjahr noch 709 gewesen.
Schön, wenn man ein grottenschlechtes Ergebnis mit einem noch schlechteren vergleichen kann. Unter dem Strich bleibt aber das Ergebnis, daß solche Zahlen absolut unzufriedenstellend sind und die Frage, ob es nicht einfacher gewesen wäre, die Bank Konkurs gehen zu lassen.
Solange der Steuerzahler für die Verluste der Banken aufkommt und bei Gewinnen dicke Bonifikationen gezahlt werden, wird sich an diesem System wohl nichts ändern.
Da wundert sich so mancher Banker, warum die Kunden kein Vertrauen mehr in die Bank haben.
siehe auch: http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1453302/Hypo-Real-Estate-steckt-tief-im-Minus.html
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Mittwoch, 17. November 2010
Freitag, 9. Juli 2010
HRE lager 210 Milliarden in Bad Bank aus
Die gebeutelte Hypo Real Estate ( HRE ) hat nunmehr auch formal eine sogenannte BAD BANK gegründet. Die Abwicklungs-"Anstalt" nennt sich "FMS Wertmanagement", - mit diesem Begriff wollte man das negative Image einer Bad Bank umgehen. Im Laufe des zweiten Halbjahres sollen "faule" Wertpapiere u.ä. im Gesamtvolumen von 210 Milliarden Euro (!) auf diese Bad Bank übertragen werden. Die Bad Bank "FMS Wertmanagement" soll geführt werden von den HRE-Managern Christian Bluhm und Frank Hellwig.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Chronologie der Hypo Real Estate Lüge
Original-Zitate des Schönredners Georg Funke, zurückgetretener Vorstandschef der Hypo Real Estate in chronologischer Abfolge:
06.08.2007
"Die Depfa ist einer der weltweit grössten Staatsfinanzierer. Dieses Geschäft ist langfristig profitabel, sehr solide und mit ganz geringem Risiko."
13.8.2008
"Unser Geschäftsmodell ist auch in diesem schwierigen Marktumfeld profitabel"
29.9.2008
Diese Bank ist durchfinanziert.
06.10.2008
Wir sind für die Unterstützung sehr dankbar (nach der bereits ZWEITEN Rettungsaktion durch Staat und andere Banken)
Zur Erinnerung: Das Loch wurde als größer als 30 Milliarden Euro beziffert, so hat halt jeder ein anderes Verständnis von "durchfinanziert", bzw. "ganz geringes Risiko" oder "profitabel".
Als "profitabel" gilt derzeit nur die in der Presse veröffentlichte vermeintliche Altersversorgung von monatlich über 40.000 Euro.
Anzumerken bleibt noch, daß der Depfa-Firmensitz in DUBLIN extra gewählt worden ist, um möglichst wenig DEUTSCHE STEUERN zu zahlen, da mit dem Firmensitz in Dublin drastisch deutsche Steuern gespart werden können. Für das Rettungspaket ist der deutsche Steuer-Topf dann aber doch wieder gut genug.
06.08.2007
"Die Depfa ist einer der weltweit grössten Staatsfinanzierer. Dieses Geschäft ist langfristig profitabel, sehr solide und mit ganz geringem Risiko."
13.8.2008
"Unser Geschäftsmodell ist auch in diesem schwierigen Marktumfeld profitabel"
29.9.2008
Diese Bank ist durchfinanziert.
06.10.2008
Wir sind für die Unterstützung sehr dankbar (nach der bereits ZWEITEN Rettungsaktion durch Staat und andere Banken)
Zur Erinnerung: Das Loch wurde als größer als 30 Milliarden Euro beziffert, so hat halt jeder ein anderes Verständnis von "durchfinanziert", bzw. "ganz geringes Risiko" oder "profitabel".
Als "profitabel" gilt derzeit nur die in der Presse veröffentlichte vermeintliche Altersversorgung von monatlich über 40.000 Euro.
Anzumerken bleibt noch, daß der Depfa-Firmensitz in DUBLIN extra gewählt worden ist, um möglichst wenig DEUTSCHE STEUERN zu zahlen, da mit dem Firmensitz in Dublin drastisch deutsche Steuern gespart werden können. Für das Rettungspaket ist der deutsche Steuer-Topf dann aber doch wieder gut genug.
Samstag, 4. Oktober 2008
Hypo Real Estate doch pleite ?
Einer der grössten Immobilien Finanzierers Europas scheint doch vor dem Aus zu stehen. Die Hypo Real Estate mit ihrer Tochter Depfa (früher: Deutsche Pfandbrief Anstalt), deren Firmensitz man nach England gelegt hat, scheint ein grösseres als bisher bekanntes Finanzierungsloch zu haben. Das Rettungspaket, welches man zwischen Banken und der Bundesregierung geschnürt hatte, reicht nunmehr wohl doch nicht aus. Prüfer der Deutschen Bank, die einmal etwas genauer in die Bücher geschaut haben, sind wohl zu der Erkenntnis gekommen, daß der mittelfristige Finanzierungsbedarf/Lücke wohl nicht ca. 30 Milliarden Euro, sondern eher 50 bis 100 Milliarden Euro (bis Ende 2009) beträgt. Deshalb wurden die Banken-Finanzierungs-Zusagen zurückgezogen. Nach dem derzeitigen Stand würde dies das Aus der Bank bedeuten. Zu vermuten ist, daß die deutsche wie auch die irische Regierung Massnahmen ergreifen, die dies zu verhindern suchen. Was auch immer geschieht, wird voraussichtlich bis zur Börseneröffnung am Montag morgen in Asien geschehen müssen, um nicht eine neue Weiterung des weltweiten Finanzdebakels zu initiieren. Was auch immer geschieht, so zeigt aber auch diese Nachricht, daß die Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden ist und man bis dato nur die Spitze des Eisbergs gesehen hat. Aufgrund der internationalen Verpflechtungen ist damit zu rechnen, daß noch weitere Banken ernsthafte Probleme publizieren müssen. Mit einem weiteren Run auf Edelmetalle ist zu rechnen. Sie gelten als einzig sicherer Zufluchtsort vor der weltweiten Finanzkrise. Alle Gold- und Silberhändler erleben einen Run auf deren Produkte und haben mit Nachschubproblemem zu kämpfen. Barren- und Münzhersteller können gar nicht so schnell produzieren, wie die Käufer kaufen wollen. Der grösste englische Anbieter CoinInvestDirect verzeichnet eine zehnfach grössere Nachfrage nach Gold- und Silberbarren und vor allen Dingen nach 1-Unzen-Münzen wie dem Krügerrand.
Hier zur ernüchternden Pressemitteilung der Hypo Real Estate: Pressemitteilung
Hier zur ernüchternden Pressemitteilung der Hypo Real Estate: Pressemitteilung
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