Posts mit dem Label Bankenpleiten USA Finanzkrise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bankenpleiten USA Finanzkrise werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 1. November 2009
Dieses Wochenende: 9 weitere US-Banken pleite
Soviele Banken sind noch nie an einem Wochenende geschlossen worden, in den USA sind dieses Wochenende 9 weitere Banken geschlossen worden. Die US-Aufsichtsbehörde schließt traditionell insolvente Banken Freitags nach Schalterschluß. Die Banken gehörten ehemals zur Bankengruppe FBOP und wurden allesamt von der US Bank Corp. übernommen. Seit Jahresbeginn sind in den USA damit bereits 115 (!) insolvente Banken von Staats wegen geschlossen worden. Die California National Bank (Los Angeles), die dieses Wochenende dabei war, gehört zur viertgrößten Bankpleite dieses Jahr in den USA. Die Bank hatte 68 Filialen. Die amerikanische Aufsichtsbehörde FDIC führt nunmehr noch über 400 (!) Banken auf einer Art "Gefährdungsliste", zu Jahresbeginn waren es noch 252. Die Bankenpleiten, die praktisch jedes Wochenende in den USA stattfinden, haben dazu geführt, daß zahlreiche Anleger in den USA mit Ihren Anlagen in Edelmetalle flüchten und Gold- und Silbermünzen als Geldanlage kaufen. Bei über 100 Bankenpleiten dieses Jahr allerdings auch nicht sonderlich verwunderlich.
Samstag, 3. Oktober 2009
98 US-Banken seit Jahresbeginn pleite
Die US-Einlagensicherungsbehörde FDIC schloß am Freitag, den 2.10. drei weitere Banken wegen Insolvenz:
- Southern Colorado National Bank, Pueblo, CO
- Jennings State Bank, Spring Grove, MN
- Warren Bank
Die Warren Bank, die als die größte der drei galt, hatte über 500 Millionen US$ Bilanzsumme.
Damit sind seit Jahresbeginn in den USA bereits 98 (!) Banken wegen Insolvenz geschlossen worden. Da dies den Einlagensicherungsfonds über Gebühr strapaziert und auch dieser leer zu werden droht, will man jetzt die Gebühren, die die Banken dort auch einzahlen, für drei Jahre im Voraus erheben, um wieder flüssig zu sein.
Der letzte bekannte Kontostand des Einlagensicherungsfonds betrug zum Halbjahr ca. 10 Milliarden US-Dollar. Selbst incl. einer Gebührenvorabvereinnahmung für 3 Jahre kann man nur mit ca. 45 Milliarden Mittelzuflüssen rechnen. Experten rechnen allerdings in den nächsten 3 Jahren mit weiteren Pleiten und dadurch Belastungen in Höhe von rund 100 Milliarden US$. Dies wäre nur durch Gebührenerhöhungen oder staatliche Zuschüsse zu leisten.
Die ständigen Bankenschliessungen, bei denen die insolventen Banken zumeist von anderen Instituten "geschluckt" werden, hatten in den USA zur Folge, daß die Bevölkerung in noch nie dagewesenem Ausmaß ihr Geld in Gold- und Silbermünzen umschichtet. So stark, daß sogar die leistungsfähige US Mint als Hersteller der US Gold- und Silber-Eagles in Produktionsschwierigkeiten kam. Seit Jahresbeginn konnten wegen der starken Nachfrage nach 1-Unzen-Gold-Eagles beispielsweise keine Fractionals, also kleinere Einheiten an Gold-Adlern geprägt werden, ebenfalls wurden die beliebten Gold-Büffel in den USA b.a.w. gestrichen, da die US Mint per Gesetz verpflichtet ist, soviele US Gold-Eagle herzustellen, wie nachgefragt werden. Dies konnte über große Zeitstrecken nicht erfüllt werden.
- Southern Colorado National Bank, Pueblo, CO
- Jennings State Bank, Spring Grove, MN
- Warren Bank
Die Warren Bank, die als die größte der drei galt, hatte über 500 Millionen US$ Bilanzsumme.
Damit sind seit Jahresbeginn in den USA bereits 98 (!) Banken wegen Insolvenz geschlossen worden. Da dies den Einlagensicherungsfonds über Gebühr strapaziert und auch dieser leer zu werden droht, will man jetzt die Gebühren, die die Banken dort auch einzahlen, für drei Jahre im Voraus erheben, um wieder flüssig zu sein.
Der letzte bekannte Kontostand des Einlagensicherungsfonds betrug zum Halbjahr ca. 10 Milliarden US-Dollar. Selbst incl. einer Gebührenvorabvereinnahmung für 3 Jahre kann man nur mit ca. 45 Milliarden Mittelzuflüssen rechnen. Experten rechnen allerdings in den nächsten 3 Jahren mit weiteren Pleiten und dadurch Belastungen in Höhe von rund 100 Milliarden US$. Dies wäre nur durch Gebührenerhöhungen oder staatliche Zuschüsse zu leisten.
Die ständigen Bankenschliessungen, bei denen die insolventen Banken zumeist von anderen Instituten "geschluckt" werden, hatten in den USA zur Folge, daß die Bevölkerung in noch nie dagewesenem Ausmaß ihr Geld in Gold- und Silbermünzen umschichtet. So stark, daß sogar die leistungsfähige US Mint als Hersteller der US Gold- und Silber-Eagles in Produktionsschwierigkeiten kam. Seit Jahresbeginn konnten wegen der starken Nachfrage nach 1-Unzen-Gold-Eagles beispielsweise keine Fractionals, also kleinere Einheiten an Gold-Adlern geprägt werden, ebenfalls wurden die beliebten Gold-Büffel in den USA b.a.w. gestrichen, da die US Mint per Gesetz verpflichtet ist, soviele US Gold-Eagle herzustellen, wie nachgefragt werden. Dies konnte über große Zeitstrecken nicht erfüllt werden.
Sonntag, 16. August 2009
Neue größte Bankenpleite dieses Jahr in USA - Colonial Banc Group geschlossen
Mit der Colonial Banc Group sind seit Jahresbeginn in den USA insgesamt 77 Banken zusammengebrochen, die über den dortigen Einlagensicherungsfonds FDIC abgesichert wurden. Am vergangenen Freitag haben die Aufsichtsbehörden mit der im US-Bundesstaat Alabama angesiedelten Colonial Bank Group das jüngste Opfer der Finanzkrise geschlossen. Dies ist die größte US-Bankenpleite bisher dieses Jahr. Die Bilanzsumme der Colonial Bank Group war mit 25 Milliarden US$ deutlich größer als die anderen diesjährigen Bankenpleiten in den USA. 2007 gingen in den den USA nur 3 Banken pleite, im zweiten Halbjahr 2008 in den USA 25, im Jahr 2009 nunmehr bereits schon 77. Dies scheint aber noch nicht das Ende der Fahnenstange zu sein. Aktuell ist die Anzahl der Banken, die gem. Einlagensicherungsfonds FDIC als gefährdet eingestuft werden, bei 305 Instituten (!!)
Die 346 (!) Colonial Filialen wurden im Rahmen einer Übertragung an den Fonds FDIC an das Konkurrenzunternehmen BB&T verkauft.
Die Kosten dieser Pleite für den Einlagensicherungsfonds werden auf kurz unter 3 Milliarden Dollar geschätzt.
Im Schatten dieser Bankenschliessung in den USA gingen eine Reihe anderer insolvenzbedingter Bankenschliessungen fast schon unter. In der abgelaufenen Woche wurden in den USA gleichfalls geschlossen:
- Community Bank of Nevada (Las Vegas)
- Dwelling House Savings and Loan Association (Pittsburgh)
- Community Bank of Arizona (Phoenix)
- Union Bank (Gilbert)
Die fortschreitenden Bankenpleiten in bereits mehr als doppelter Anzahl als im Vorjahr lässt weltweit die Nachfrage nach Edelmetallen, vor allen Dingen Anlagemünzen in Gold und Silber dramatisch steigen.
Die 346 (!) Colonial Filialen wurden im Rahmen einer Übertragung an den Fonds FDIC an das Konkurrenzunternehmen BB&T verkauft.
Die Kosten dieser Pleite für den Einlagensicherungsfonds werden auf kurz unter 3 Milliarden Dollar geschätzt.
Im Schatten dieser Bankenschliessung in den USA gingen eine Reihe anderer insolvenzbedingter Bankenschliessungen fast schon unter. In der abgelaufenen Woche wurden in den USA gleichfalls geschlossen:
- Community Bank of Nevada (Las Vegas)
- Dwelling House Savings and Loan Association (Pittsburgh)
- Community Bank of Arizona (Phoenix)
- Union Bank (Gilbert)
Die fortschreitenden Bankenpleiten in bereits mehr als doppelter Anzahl als im Vorjahr lässt weltweit die Nachfrage nach Edelmetallen, vor allen Dingen Anlagemünzen in Gold und Silber dramatisch steigen.
Abonnieren
Posts (Atom)
Unser letzter Artikel zum Thema Gold + Silber:
Hafner Goldbarren immer beliebter
Hafner Goldbarren Sie sind erst seit ein paar Jahren am Markt, aber werden immer belieber: Die Hafner Goldbarren aus dem Hause C.Hafner....
Most seen last 7 days
-
Die Deutsche Bundesbank hat erstmals in ihrer Geschichte angegeben, wo das deutsche Gold lagert, bzw. lagern soll. Die exakte Aufstellung,...
-
Die am 16.Oktober herauskommende 20-Unzen-Goldmünze des Typs Wiener Philharmoniker scheint bereits vor Erstausgabetag ein Renner zu sein, di...