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Sonntag, 14. Oktober 2012

Will Romney in den USA wieder den Goldstandard einführen ?

Will US-Präsident Romney in den USA wieder den Goldstandard, also die Bindung des US-Dollars an den Goldpreis einführen?

Einige Goldfans meinen das aus einem Interview herauslesen zu können, indem er sich geäussert habe, daß er prüfen wolle, wie man die Stabilität des US-Dollars wieder herstellen könne... dazu können Gold auch beitragen.


Diejenigen, die glauben, daß Romney wieder einen Goldstandard einführen, vergessen aber die Lektüre eines zweiten Interviews, wo er sich kritisch zum Goldstandard geäussert habe. "Natürlich können man den US-Dollar an das Gold binden, aber es gebe auch in einem solchen System dann immer jemanden, der das Verhältnis von Dollar zum Goldpreis festlegt...und da sei die Schwachstelle".

Abgesehen davon dürfte die gesamte bisher geförderte Geldmenge kaum ausreichen, um den US-Dollar mit einer Golddeckung zu versehen, weil es einfach zu viele US-Dollars gibt.

Zum Romney-Einfluss auf den Goldpreis siehe:

Wohin geht der Goldpreis, wenn der US-Präsident gewählt wird | Goldpreis.co - was den Goldpreis beeinflusst

Samstag, 8. September 2012

Arbeitsmarkt in den USA treibt Goldpreis nach oben

In den USA kommt und kommt die Wirtschaft nicht in Schwung, obwohl die FED die Märkte mit Geld flutet und US-Dollars ohne Zins oder zu Micker-Zinsen zur Verfügung stellt.

Das beweist, daß das "Drucken von Geld" nicht für eine boomende Konjunktur sorgen kann...  siehe:

US Arbeitsmarktdaten treiben Goldpreis nach oben | Goldpreis.co

Donnerstag, 8. März 2012

Auflage der Silbereagles steigt von 5 auf 40 Millionen


Wie groß die Finanzkrise in den USA und auch weltweit ist, kann man sehr schön auch an der Auflage der US Silbereagles ablesen. Die beliebte Silber-Anlagemünze wird mittlerweile nicht mehr rund 5 Millionen mal pro Jahr produziert und verkauft, sondern die verkaufte Auflage betrug im letzten Jahr über 39 Millionen Stück, fast 40 Millionen Silbereagles wanderten über den Ladentisch.

In der Auflistung der historischen Jahresverkaufszahlen sieht man sehr schön den Ausbruch der Finanzkrise, - da wurden die Absatzzahlen plötzlich grösser als 10 Mio Exemplare pro Jahr und stiegen dann rasant an.

Detaillierte Silber-Eagle Verkaufszahlen von 1986 bis 2011 gibt es hier:

Silbereagles Absatz von 1986 bis 2011

Dienstag, 22. November 2011

Super-Komitee in USA scheitert - Goldpreis gibt nach

Nachdem das Super-Komitee in den USA bekannt gegeben hat, daß man sich nicht einigen konnte, wie genau man in den USA zukünftig Geld einsparen kann, fielen Aktien- und Goldpreis an den Weltbörsen.

Zwischenzeitlich beginnt bereits die Erholungsphase wieder und der Goldpreis klettert bereits wieder nach oben, siehe:

Bullion-Investor.NET - Schuldenabbau in den USA: Super-Komitee scheitert – jetzt kommt der Rasenmäher

Montag, 28. Februar 2011

10% der USA gehören China

Das US-Finanzministerium selber hat es mittlerweile eingeräumt: Von den 10,7 Billionen Dollar, mit denen die USA im Ausland verschuldet sind, halte alleine China einen Anteil in Höhe von 1,16 Billionen Dollar, also mehr als 10%. China hatte in der Vergangenheit nicht nur US-Staatsanleihen direkt in USA gekauft, sondern vor allem auch über britische Vermittler, was bislang in US Statistiken nicht auftauchte.

Na, dann warten wir mal ab, bis die USA den ersten Präsidenten mit Schlitzaugen wählen.

Freitag, 7. Januar 2011

US Finanzminister warnt vor Zahlungsunfähigkeit der USA

Kein geringerer als der US-Finanzminister hat den US-Kongress vor der Zahlungsunfähigkeit der USA gewarnt. Er sollte wissen, wovon er spricht. Bisher war die Zahlungsunfähigkeit großer Staaten wie Frankreich, Deutschland, USA immer als Gerede von "linken Spinnern" abgetan worden, - jetzt verkündet es der zuständige US-Finanzminister selber. Die USA könnten per 31.3. die gesetzlich festgelegte absolute Obergrenze der Verschuldung erreichen. Finanzminister Geithner warnte davor, daß die Konsequenzen selbst einer kurzfristigen Zahlungsunfähigkeit die Auswirkungen der bisherigen Finanzkrise deutlich übertreffen könnten. Die Schuldengrenze der USA liegt bisher bei 14,3 Billionen Dollar, wovon rund 14 bereits augeschöpft seien, es bleibt also nur noch rund 300 Milliarden US$ "Luft". Er appelliert daher an den Kongress die gesetzliche Schuldenobergrenze, die als absolutes, nicht zu überschreitendes Maximum festgelegt worden war, nochmal bis spätestens Ende dieses Quartals zu erhöhen, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.

Wer jetzt noch an Papiergeld wie US-Dollar oder Euro glaubt und noch kein Gold und Silber als Absicherung kauft, dem ist wohl nicht zu helfen.

siehe auch Berichte z.B. in:


Handelsblatt
Sueddeutsche

Dienstag, 9. November 2010

US-Versicherung Ambac pleite - Finanzkrise Teil 2

Und die Finanzkrise geht weiter: Einer der grössten US-Versicherer, die Ambac Financial meldete Insolvenz an. Die Versicherung hatte nicht einmal die nötigen Gelder für Zinszahlungen auftreiben können.Ambac war vormals der zweitgrösste Anleiheversicherer der Welt. Zuletzt hatten die Gläubiger Forderungen in Höhe von 1,6 Mlliarden Dollar aufgelistet. Man darf gespannt sein, wie sich dieser erneute Insolvenzfall weiter entwickelt und welche Banken oder Institutionen unter einem Ausfall besonders leiden werden. Die Aktie von Ambac fiel auf jeden Fall schon mal um mehr als 60% auf nur noch 19cent.

Siehe auch Focus

Sonntag, 20. Dezember 2009

Sieben neue US-Banken pleite - dieses Jahr schon 140

Die US-Behörden haben im Rahmen der Finanzkrise am Wochenende sieben weitere US-Banken geschlossen. Wie der Einlagensicherungsfonds FDIC in USA mitteilte, ist mit der First Federal Bank of California (Erste Bundesbank Kaliforniens) auch die siebtgrößte dieses Jahr geschlossene Bank darunter. Damit wurden in diesem Jahr bereits insgesamt 140 Banken in USA wegen Pleite geschlossen.

An diesem Wochenende waren es:

First Federal Bank of California, Santa Monica, CA
Imperial Capital Bank, La Jolla, CA
Independent Bankers Bank, Springfield, IL
New South Federal Savings Bank, Irondale, AL
Citizens State Bank, New Baltimore, MI
Peoples First Community Bank, Panama City, FL
RockBridge Commercial Bank, Atlanta, GA

Kein Wunder, daß immer mehr Amerikaner ihre Finanzanlagen in Goldmünzen und Silbermünzen umschichten. Die US Mint als staatliche amerikanische Münzprägestätte mußte im aktuellen Jahr mehrmals die Flügel strecken und konnte der Nachfrage nicht mehr Herr werden. Die Amerikaner kaufen so viele Goldmünzen wie US Eagle, Maple Leaf, Vienna Philharmonics und Krugerrand wie nie zuvor. Wer Gold hat, hat immer Geld. Gold kann nicht pleite gehen. Und Gold kann auch nicht Freitags abends (wie die 7 oben genannten Banken) vom Einlagensicherungsfonds geschlossen werden :-)

Samstag, 5. Dezember 2009

11000 statt 100.000 Arbeitsplätze in USA verloren

In den USA gingen im letzten Monat weitere 11.000 Arbeitsplätze verloren. Weil aber viele Analysten und die, die sich dafür halten, einen Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen vorhergesehen haben, wurde diese Nachricht von vielen (voreilig) als "gutes Zeichen" gewertet und man sah ein Ende der Krise. Zahlreiche Spekulanten trennten sich von Goldbeständen und investierten in Aktien, der Goldkurs tauchte daraufhin von über 1200$/oz auf 1161$oz ab.

Wir meinen: Weitere 11.000 verlorene Arbeitsplätze in den USA ist erstmal eine schlechte Nachricht. Allenfalls hat sich die Geschwindigkeit der Katastrophe temporär vermindert, aber es bleibt eine Katastrophe. Darin das Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise zu sehen, dürfte nur den Einäugigen gelingen. Der Immobilienmarkt in USA ist immer noch überbewertet, die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Verschuldung der Privat- und der öffentlichen Haushalte ist exorbitant, - insoweit ist ein Ende der Krise noch lange nicht abzusehen.

Wir raten all denen, die es bisher versäumt haben, die Delle im Goldpreis zu Goldpreiskäufen zu nutzen, bevor Gold und Silber wieder zu neuem Aufschwung findet.
Wir sehen den Goldpreis entweder noch in 2009, sonst spätestens Anfang 2010 wieder deutlich über 1200$/oz, damit auch deutlich über 800 Euro/Unze in Deutschland.

Wenn Ihnen jemand 11.000 neue Arbeitslose als positive Nachricht verkaufen will, sollten Sie so intelligent sein, dies nicht zu glauben.

Wenn Ihre Pizza versalzen ist und der Pizzabäcker streut lustig weiter Salz drauf, wird die Pizza auch dann nicht schmackhafter, wenn er mit dem kleinen Streuer weiter streut... :-)

Samstag, 14. November 2009

US Bankenrettungsfonds pleite - Banken geben Kredit...

Aufgrund der zahlreichen US-Bankenpleiten dieses Jahr (in 2009 bislang schon über 120 Banken) ging dem US-Banken-Rettungsfonds das Geld aus und er war selber pleite.Um dieses System dennoch aufrecht zu erhalten, hat man in gewohnter Windows-Dressing-Manier beschlossen, daß alle angeschlossenen Banken nunmehr ihren Beitrag für die nächsten DREI Jahre auf einmal und sofort einzahlen müssen, um dem Bankenrettungsfonds für die nächsten Rettungsaktionen wieder Kapital zufliessen zu lassen. Makaber ist, daß durch diesen Kapitalabfluss des Beitrags einige ohnehin schon strauchelnde Banken der Pleite noch näher getrieben werden. Allerdings hat man besonders gefährdete Institute von der Beitragszahlung ausgenommen, um nicht sofort wieder Leistungsfälle zu generieren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
120 insolvente Banken in einem Jahr, Bankenrettungsfonds pleite, - wer da nicht anfängt nachzudenken, dem können wir auch nicht mehr helfen...

Sonntag, 11. Oktober 2009

US Immobilien-Kreditmarkt braucht weitere Milliarden

Die Immobilienkrise in den USA ist noch lange nicht vorbei. Die beiden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac brauchen mehr als die bisher in Anspruch genommenen 96 Milliarden US$, - bis zu einer Linie von 200 Milliarden ist der Staat bereit, zuzuschiessen. Auch weitere finanzielle Hilfen für die Federal Housing Administration (FHA)werden wohl erforderlich sein, ebenso wie ein Weiterlaufen des Steuergutscheinprogramms (bis 8000$) für Hausbauer.Im Vergleich zum Vorjahr notierten letzten Monat die Immobilien nur noch 13% unter Vorjahr. Das ist der niedrigste Verfall seit 17 Monaten, - die Absturzgeschwindigkeit hat sich also reduziert, aber es bleibt ein Absturz. Bei der FHA, die Kredite für Hausbauer und Erwerber versichert, sind bereits 54 Milliarden Finanzbedarf aufgelaufen, - bei knapp 10% Arbeitslosigkeit kein Wunder. Mittels FHA-gesicherten Darlehen bekamen und bekommen selbst finanzschwächste "Bauherrn" einen Immobilienkredit. Ein System was zunächst sozial erscheint, aber bei fallenden Immobilienpreisen und Arbeitslosigkeit zu Problemen führt.

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