Die Freunde offener Immobilienfonds haben weit weniger Freude an den Fonds als die verkaufende Bank, die i.d.R. mindestens 5% Vertriebsprovision vereinnahmt hat.
Kunden des DEGI International kamen lange nicht an ihr Geld, weil die Rücknahme der Fondsanteile ausgesetzt war.
Jetzt wird der Fonds zwangsaufgelöst und die Immobilien erlösen das, was sie erlösen... im Zweifel weniger als man dachte...
Dresdner Bank - und Commerzbank - Kunden sind besonders betroffen, siehe:
Bullion-Investor.NET - Nächster Degi Fonds Degi International wird abgewickelt – aus die Maus
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Dienstag, 25. Oktober 2011
Freitag, 22. Oktober 2010
Degi Immobilienfonds wird abgewickelt - das ENDE
Viele haben ihn für absolut sicher und stets liquide gehalten, den DEGI Europa-Fonds. Ein Immobilienfonds, der zuletzt über 1,3 Milliarden Euro Vermögen aufwies. Aufgrund einer Flut von Verkaufswünschen hat man erkannt, daß das Fondsvermögen nicht auf die Schnelle zu den prospektierten Preisen zu liquidieren ist und den Fonds zunächst geschlossen und jetzt gänzlich die Abwicklung = Auflösung beschlossen. Der Fonds gehört mittlerweile der Gesellschaft Aberdeen, vormals dürfte Degi vor allen Dingen Dresdner Bank - Kunden bekannt vorgekommen sein.
Die Gesellschaft hat mehrfach die Fondsanteile abgewertet, aus der Anlage "die niemals fällt" , wurde ein fallendes Messer... Von zuvor 72 Euro fiel der Anteilswert auf zuletzt 48 Euro. Da sieht man auch, wie hoffnungslos überbewertet zahlreiche Immobilien in Europa immer noch sind.
Es gilt das Maklerwort: Eine Immobilie ist immer das wert, was ein anderer dafür bereit ist, zu zahlen. Und nicht das, was irgendein Theoretiker mit seinem Taschenrechner ausgerechnet hat.
Die zuletzt mit 48 Euro notierten Anteile wurden an der Börse zwischenzeitlich sogar nur für 28 Euro (!) gehandelt.
Anleger, die jetzt von der Auflösung betroffen sind, können ihre Anteile jetzt an der Börse verkaufen und erhalten den an der Börse bezahlten Preis (z.B. 28 Euro) oder sie warten auf die endgültige Abwicklung, die aber auch 3 Jahre dauern kann und bekommen dann das, was dabei raus kommt. Das kann mehr oder weniger sein.
Aberdeen hat angekündigt, halbjährlich Auszahlungen vorzunehmen, eine erste Tranche wohl im Januar 2011.
Die meisten Immobilienfonds-Käufer, die für einen Anteil von zuvor 72 Euro jetzt 28 Euro wieder bekommen, dürften sich gewünscht haben, damals doch besser Gold gekauft zu haben... dann hätten Sie statt Ihr Geld zu dritteln, ihr Geld in der Zwischenzeit verdoppelt.
Wer noch kein Gold und Silber hat, kann immer noch einsteigen, z.B. hier: www.Silber-Philharmoniker.de
Die Gesellschaft hat mehrfach die Fondsanteile abgewertet, aus der Anlage "die niemals fällt" , wurde ein fallendes Messer... Von zuvor 72 Euro fiel der Anteilswert auf zuletzt 48 Euro. Da sieht man auch, wie hoffnungslos überbewertet zahlreiche Immobilien in Europa immer noch sind.
Es gilt das Maklerwort: Eine Immobilie ist immer das wert, was ein anderer dafür bereit ist, zu zahlen. Und nicht das, was irgendein Theoretiker mit seinem Taschenrechner ausgerechnet hat.
Die zuletzt mit 48 Euro notierten Anteile wurden an der Börse zwischenzeitlich sogar nur für 28 Euro (!) gehandelt.
Anleger, die jetzt von der Auflösung betroffen sind, können ihre Anteile jetzt an der Börse verkaufen und erhalten den an der Börse bezahlten Preis (z.B. 28 Euro) oder sie warten auf die endgültige Abwicklung, die aber auch 3 Jahre dauern kann und bekommen dann das, was dabei raus kommt. Das kann mehr oder weniger sein.
Aberdeen hat angekündigt, halbjährlich Auszahlungen vorzunehmen, eine erste Tranche wohl im Januar 2011.
Die meisten Immobilienfonds-Käufer, die für einen Anteil von zuvor 72 Euro jetzt 28 Euro wieder bekommen, dürften sich gewünscht haben, damals doch besser Gold gekauft zu haben... dann hätten Sie statt Ihr Geld zu dritteln, ihr Geld in der Zwischenzeit verdoppelt.
Wer noch kein Gold und Silber hat, kann immer noch einsteigen, z.B. hier: www.Silber-Philharmoniker.de
Donnerstag, 19. November 2009
AXA - Offener Immobilienfonds verweigert Rücknahme
Anleger, die von Ihrer Bank zu einem Investment in offene Immobilienfonds getrieben worden sind, müssen teilweise einen langen Atem haben: Nur zwei Tage nachdem der Fonds DEGI International (Aberdeen Immobilien) geschlossen wurde, setzt auch der Fondsausgeber AXA die Rücknahme der Anteile am Fonds Axa Immoselect wieder aus. Nachdem der Fonds erst Ende August wieder die Anteilsrücknahme aufgenommen hatte, sind die Anleger in einem Gesamtvolumen von über 900 Mio Euro schnell ausgestiegen, nunmehr drohen Liquiditätsengpässe, daher wird die Rücknahme wieder ausgesetzt. Die DEGI-Fonds, die jahrelang vor allen Dingen in der Dresdner Bank - Gruppe vertrieben worden sind, leiden besonders unter schwindenden Neuengagements und Kapitalabflüssen. Gute Nachricht für alle Besitzer von physischem Gold und Silber: Man kann es zu jeder Zeit rund um die Uhr auf der ganzen Welt verkaufen. Ob in Deutschland, Luxemburg, Niederlanden, der Schweiz, New York, Mallorca oder Tokio: Eine Unze Gold ist eine Unze Gold und wird überall gern genommen. Offene Immobilienfonds hingegen, die jahrelang als "todsichere" Anlage angepriesen wurden ("noch nie im Preis gefallen"), können per Beschluß über Nacht von der Rücknahme ausgeschlossen werden und schwuppdiwupp gibt es für die angelegten Fondsanteile erstmal kein Geld mehr. Ärgerlich, wenn man es dann gerade braucht...
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