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Montag, 28. Februar 2011

10% der USA gehören China

Das US-Finanzministerium selber hat es mittlerweile eingeräumt: Von den 10,7 Billionen Dollar, mit denen die USA im Ausland verschuldet sind, halte alleine China einen Anteil in Höhe von 1,16 Billionen Dollar, also mehr als 10%. China hatte in der Vergangenheit nicht nur US-Staatsanleihen direkt in USA gekauft, sondern vor allem auch über britische Vermittler, was bislang in US Statistiken nicht auftauchte.

Na, dann warten wir mal ab, bis die USA den ersten Präsidenten mit Schlitzaugen wählen.

Montag, 11. Oktober 2010

Griechenland hat noch mehr Schulden als bekannt...

Eurostat hat berechnet, daß die Defizitquote Griechenlands noch größer sein dürfte als bisher schon angenommen. IWF und EZB überlegen daher die ohnehin schon langen Tilgungsfristen nochmals verlängern.
Die von den Griechen bislang vorgelegten Bilanzen gelten immer noch als "geschönt". Griechenland hat bereits 6x die Bilanz korrigiert, das Defizit in Prozent des Bruttoinlandsprodukts stieg so sukzessive von angeblichen 0,8 auf 13,8 Prozent. Was wohl immer noch nicht das Ende der Fahnenstange ist.
Die Defizitquote wird voraussichtlich sogar mind. 15,1% betragen. Bei 3% liegt übrigens die EU-Höchstgrenze.

Argentinische Staatsanleihenbesitzer wissen mittlerweile, daß auch Staatsanleihen nicht immer zu 100% zurückgezahlt werden, - es bleibt abzuwarten, welche Entwicklung Griechenland einschlägt.

siehe auch Handelsblatt

Sonntag, 4. Juli 2010

Dänemark eröffnet Spendenkonto für den Staat

Man sollte meinen, die Dänen zahlen bereits hohe Abgaben, aber offensichtlich reicht es immer noch nicht zur Staatsfinanzierung. Der dänische Staat richtete nunmehr ein "Spendenkonto" zur Haushaltssanierung Dänemarks ein, auf das jeder Däne freiwillig per normaler Überweisung einzahlen kann. Zusätzlich zur normalen Steuerlast.

Dänemark weist bereits mit 67% einen Spitzensteuersatz auf (zahlbar ab 46500 Euro Jahreseinkommen), der von deutschen Verhältnissen deutlich nach oben abweicht.

In der OECD-Statistik der Hochsteuerländer war Dänemark bereits auf Platz 1.

Innerhalb der ersten Tage gingen auf dem Sonderkonto bereits über 13.000 Euro (von 246 Dänen) ein.

Für dänische Steuerflüchtige gibt es auch ein dänisches Spendenkonto in der Schweiz. Der dänische Finanzminister denkt auch an alles.

Montag, 22. März 2010

6,2 Billionen Euro - Loch in Deutschlands Staatsfinanzierung

Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen hat im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft die Lücke der öffentlichen Haushalte unabhängig berechnet und kommt auf eine Nachhaltigkeitslücke von 6,2 Billionen Euro.
Um das zu beheben, müßte jeder Bundesbürger, ob Baby oder Rentner, jeden Monat 279 Euro lebenslang an den Staat abführen.
Die sogenannte "sichtbare" Verschuldung sei bereits auf 77% der jährlichen Wirtschaftsleistung ganz Deutschlands angestiegen, alleine im laufenden Jahr sei eine Rekordverschuldung von 80,2 Milliarden Euro vorgesehen.
Verdeckte Staatsschulden hätten einen Umfang von 172 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, - sie ergeben sich aus Leistungsversprechen des Sozialstaats, die in Zukunft finanziert werden müssen, z.B. Beamtenpensionen, Gesundheitssektor, Pflegeversicherung, Rente etc.
Der Ökonom hat auch noch einmal bekräftigt, daß Deutschland seit Jahrzehnten über den Verhältnissen lebt.

Siehe auch Artikel in Die Welt

Freitag, 25. Dezember 2009

DIW-Präsident erwartet 25% Mehrwertsteuer in Deutschland

DIW-Präsident Klaus Zimmermann erwartet offensichtlich eine Anhebung des Mehrwertsteuersatzes in Deutschland auf 25%. Es sei nur eine Frage des Zeitpunkts, der noch nicht festgelegt sei. Es gebe mehrere andere Länder, die bereits einen derartigen Steuersatz hätten. Steuerentlastungen, die kreditfinanziert werden, müssten später durch Steuern wieder hereingeholt werden, ist seine Argumentation. Wegen der deutschen Staatsverschuldung von 1600 Milliarden (=1,6 Billionen) Euro sei eine Steuererhöhung unumgänglich, - sie müsste allerdings, - um die Konjunktur nicht total abzuwürgen - in mehreren Schritten durchgeführt werden.

siehe t-online

Aktuell wird Anlagegold in Deutschland (wie in ganz Euro-Europa) nicht von der MwSt erfasst, Silber zwischen 7 und 19% besteuert.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Eine Billion Euro Staatshilfe für britische Banken

Britische Banken haben in der Finanzkrise insgesamt fast eine Billion Euro Staatshilfe erhalten. Davon ist ein Teil ohne Kenntnis der Öffentlichkeit nachgeschoben worden, um die Banken nicht zusammenbrechen zu lassen. Dies veröffentlichte jetzt der britische Rechnungshof, der auch Kritik daran übte. Die Regierung pumpte exakt 850 Milliarden britische Pfund (ca. 934 Milliarden Euro !) in die Banken, bestätigte der Rechnungshof. Der größte Teil der Programme, nämlich 131 Milliarden Pfund floss in die Verstaatlichung der Banken. Northern Rock und Bradford&Bingley fielen komplett dem Staat zu. Lediglich "teilverstaatlicht" wurden die Royal Bank of Scotland, die Halifax Bank of Scotland und Lloyds TSB. Barclays und HSBC kamen als eine von wenigen Banken OHNE staatliche Gelder durch die Krise.

Die Tatsache, daß quasi "heimlich" vom Staat nach bereits veröffentlichten Hilfen nochmals kräftig den Banken nachgeholfen werden mußte, damit nicht das ganze System zusammenbricht, sollte dem ein oder anderen europäischen Anleger ebenso Sorge machen wie der Betrag der insgesamt aufgewandten Staatshilfe: 934.000.000.000 Euro (abgerundet auf volle Milliarden). Kein Wunder, daß immer mehr Anleger in Gold und Silber "flüchten", weil denen die hohe Staatsverschuldung unheimlich vorkommt.

Siehe auch hier

Unser letzter Artikel zum Thema Gold + Silber:

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