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Donnerstag, 6. September 2012

Gold besser als Staatsanleihen sagt die Deutsche Bank

Auch Deutschlands Vorzeige-Bank "Deutsche Bank" hat nunmehr in einer groß angelegten Studie herausgefunden, daß sich Gold durchschnittlich besser entwickelt hat, als Staatsanleihen.

Selbst dann, wenn man den Vergleichszeitraum ab 1971 zugrunde legt. In 1971 schafften die USA den Goldstandard ab, danach kam es auch einmal zu einem deutlichen Goldpreisabstieg, - dennoch schnitten bei diesem Vergleichszeitraum die Goldanleger deutlich besser ab als die Käufer langlaufender Staatsanleihen.

Details siehe:
Deutsche Bank Studie: Seit 1971 ist Gold besser als Staatsanleihen | Goldpreis.co Und so wie der Goldpreis aktuell weiter steigt, sieht es eher so aus, als wenn die Deutsche Bank auch in der Zukunft Recht hätte....

Dienstag, 6. Dezember 2011

Gold gratis für Käufer japanischer Staatsanleihen

So wirklich gratis ist es natürlich nicht, aber der japanische Staat wirbt aktuell mit einer GRATIS-Goldmünze, wenn man seine Staatsanleihen kauft.
Dem Vernehmen nach ist diese Staatsanleihe sogar 5,9fach überzeichnet.

Und das, obwohl es neben der "Gratis"-Goldmünze nur eine jämmerliche Verzinsung von 0,05% p.a. vom japanischen Staat gibt. Für 3 Jahre.

Solch Niedrigzinsen werden nur noch getoppt von Negativ-Zinsen in der Schweiz: Dort muß man teilweise Zinsen ZAHLEN, wenn man Geld ANLEGT. Dafür hat man die Ehre und Sicherheit, in Schweizer Franken anzulegen.

Ähnlich sehen das die Japaner. Für den Japaner ist es eine Ehre, dem japanischen Staat Geld zu leihen. Für den Wiederaufbau nach Fukushima. Dafür will man auch keine Zinsen und nimmt die Gratis-Goldmünze gerne mit.

Siehe auch:

Bullion-Investor.NET - Goldmünze “gratis” für Käufer von Staatsanleihen in Japan

Mittwoch, 23. November 2011

Deutsche Staatsanleihen sind nicht mehr zu platzieren...

Von 6 Milliarden Euro Staatsanleihen, die der Bund platzieren wollte, wurden überhaupt nur 3,89 Milliarden beboten, der Rest blieb liegen.

Den Anlegern scheinen die Staatsanleihen nicht mehr sicher genug oder zu niedrig verzinst... beides ist auf Dauer schlecht für den deutschen Haushalt..., da die Kosten für die Billionen Euro Schulden, die Deutschland hat, immer teurer werden.

Siehe auch:

Bullion-Investor.NET - Deutsche Staatsanleihen sind nicht mehr zu platzieren – jetzt wird´s brenzlig…

Sonntag, 9. Oktober 2011

Bankenkrise live: Dexia-Bank Rettung kostet mind. 4 Milliarden Euro

4 Milliarden Euro kostet den belgischen Staat die Rettung der Dexia-Bank, die alleine in Belgien mehrere hundert Filialen betreibt. Der belgische Teil wird zwangsverstaatlicht.

Dazu kommt noch das Risiko aus der Bad Bank, in die 90 Milliarden "Risikopapiere" ausgelagert werden, z.B. auch knapp 4 Milliarden griechische Staatsanleihen, für die ein Schuldenschnitt mit mind. 50% als wahrscheinlich gilt.

Da tröstet es auch nur wenig, wenn die Dexia Bank dafür, daß ihr jemand das Risiko für 90 Milliarden abnimmt, 0,27 Milliarden an den belgischen Staat zahlt (aus den 4 Milliarden, die der Staat ihr vorher gibt....)

Die Dexia Bank wäre ansonsten zahlungsunfähig geworden und hätte Gelder an Sparer nicht mehr aus eigenen Mitteln zurückzahlen können.

Man darf gespannt sein, welche Bank als nächstes zwangsverstaatlicht wird.


Dexia Bank wird zwangsverstaatlicht, Belgien zahlt 4 Milliarden zur Rettung der Bank

Dienstag, 13. September 2011

China soll Italien aus dem Sumpf holen

Bis vor kurzem galt China noch als Entwicklungsland, jetzt sollen die Chinesen Italien aus dem Dreck ziehen und die italienischen Staatsanleihen kaufen, die sonst keiner haben will, weil man nicht so recht weiß, ob man da auch sein Geld zurück bekommt...

So ändern sich die Zeiten. Tempora mutantur, wie der Lateiner sagt...., siehe auch:
Italien bittet China um Geld für Staatsanleihen

Donnerstag, 10. März 2011

Allianz-Tochter Pimco verkauft alle US Staatsanleihen

Der weltweit größte Anleihenkäufe PIMCO (Allianz-Tochter) verkauft alle US-Staatsanleihen, da man bei Pimco wohl einen Kurseinbruch erwartet. Pimco schätzt, daß die USA die Staatsanleihen über eine erhöhte Inflation abbauen wollen, - darunter wolle man nicht leiden. Die Allianz-Tochter hat offen auf der Homepage kommuniziert, daß z.B. der Total Return Fonds der Pimco erstmals keine Schuldtitel der USA mehr im Bestand hat. Dies sei eine Premiere. Man habe sich von allen Anleihen des US Staates und der staatlichen Agenturen getrennt. Im Moment kauft im Wesentlichen die amerikanische Notenbank FED die Staatsanleihen. Pimco schätzt, daß die FED ca. 70% der Staatsanleihen der USA aufkauft. Das ist nichts anderes, als wenn der Staat einfach ohne Gegenleistung im Milliardenumfang Banknoten druckt und verteilt. Die bereits im Umlauf befindlichen Banknoten werden dadurch immer wertloser. Die FED hatte angekündigt, alleine bis Juni 2011 US Staatsanleihen im Wert von 900 Milliarden Dollar kaufen zu wollen.

Kein Wunder, daß die Amerikaner aus Angst vor weiterer Geldentwertung in Massen Gold und Silber kaufen. Die US Mint als staatlicher Münzhersteller in den USA hat alleine im Januar und Februar über 9 Millionen US Silber-Eagles im Gewicht von je einer Unze (31,1 Gramm) verkauft. Soviel hat man in früheren Jahren im GESAMTEN Jahr verkauft, jetzt reichen dafür 2 Monate. Ein Indikator für die Angst der Bevölkerung vor Inflation.

Weltweit fliehen die Menschen in Gold und Silber. Nahezu alle Münzprägestätten melden "Land unter" und haben entweder lange Lieferzeiten oder Auftragsannahmestop. Dies betrifft auch die Royal Canadian Mint mit dem Maple Leaf und die Münze Österreich mit dem Wiener Philharmoniker.

siehe auch ftd

Montag, 28. Februar 2011

10% der USA gehören China

Das US-Finanzministerium selber hat es mittlerweile eingeräumt: Von den 10,7 Billionen Dollar, mit denen die USA im Ausland verschuldet sind, halte alleine China einen Anteil in Höhe von 1,16 Billionen Dollar, also mehr als 10%. China hatte in der Vergangenheit nicht nur US-Staatsanleihen direkt in USA gekauft, sondern vor allem auch über britische Vermittler, was bislang in US Statistiken nicht auftauchte.

Na, dann warten wir mal ab, bis die USA den ersten Präsidenten mit Schlitzaugen wählen.

Sonntag, 9. Mai 2010

Verluste bei Staatsanleihen gehen in die Milliarden

Wer glaubt, griechische Staatsanleihen sind ein tolles Investment, dem haben wir hier noch einmal aufgeführt, wieviele Milliarden den Investoren in den vergangen Jahren bei Investments ín andere Staatsanleihen VERLOREN gegangen sind. Es ist nämlich KEINESWEGS so, daß Staatsanleihen immer zurückgezahlt werden. Ganz im Gegenteil. Insoweit kann eine Aufforderung, jetzt in griechische Staatsanleihen zu investieren HARAKIRI sein.

Wir wünschen an dieser Stelle auch der Hypo Real Estate Bank, die noch über 7 Milliarden Staatsanleihen im Portfolio hat, viel Erfolg mit diesem Investment. Das hat sicher ein weiser Vorstand zu verantworten.

Vielleicht einer derer, die jetzt mit 20.000 Euro Monatspension verabschiedet worden sind.

Hier die Auflistung der Verluste in Staatsanleihen (Forderungsabschläge bei Restrukturierungen incl. ausgebliebener Zinszahlungen, Quelle: Commerzbank):


Russland, Jahr 2000: 69,2% = 29,1 Milliarden $ VERLUST

Argentinien, Jahr 2005: 67% = 79,7 Milliarden $ VERLUST

Ecuador, Jahr 2000: 60% = 6,5 Milliarden $ VERLUST

Ukraine, Jahr 2000: 40,1% = 2,6 Milliarden $ VERLUST

Pakistan, Jahr 1999: 30,4% = 0,6 Milliarden $ VERLUST

Uruguay, Jahr 2003: 26,2% = 3,8 Milliarden $ VERLUST


Der Threadverfasser ist kein Freund von Verlusten und daher auch nicht von fragwürdigen Staatsanleihen, sondern empfiehlt dem intelligenten Anleger im Moment eher ein Investment in GOLD und SILBER.
Gewinn im letzten Jahr: Gold: 22%, Silber: 25%. Steuerfrei nach einem Jahr.

Wer lieber das Kribbeln mag, ob sein Geld zurückgezahlt wird oder nicht, kann natürlich auch griechische Staatsanleihen kaufen. Für Anleger mit Kribbelbedürfnis empfehlen dann aber lieber einen Casinobesuch: Nehmen Sie sich dann ruhig 50.000 Euro mit und setzen auf rot oder schwarz. Entweder gewinnen Sie oder verlieren alles.
Wenn Sie das wegen des Risikos nicht machen würden, sollten Sie auch keine griechischen Staatsanleihen kaufen, sondern eher in Gold investieren. Solange es noch welches gibt. Wenn alle hinterher ihre Euros in Gold tauschen wollen, könnte es etwas eng werden...

Donnerstag, 6. Mai 2010

Moodys warnt vor Bankenrisiken

Die Ratingagentur Moody´s warnt vor neuen Bankenrisiken, die insbesondere durch die schlechtere Bewertung einzelner Länderanleihen auftreten können (vor allen Dingen (Portugal, Spanien, Italien, Irland, Großbritannien und Griechenland). Banken, die einen hohen Anteil solcher Papiere im Bestand haben, könnten schmerzliche Verluste erleiden, mit Sicherheit aber eine deutliche Abwertung des Portfolios.

In Deutschland sind als größere Bestandshalter solcher Papiere neben den bekannten Adressen wie Hypo Real Estate und Landesbanken auch Pensions- und Versicherungsfonds bekannt.

siehe auch: "Süddeutsche"

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