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Samstag, 5. Dezember 2009

LBBW weiter in den roten Zahlen

Die angeschlagene LBBW (Landesbank Baden-Württemberg) schreibt weiter rote Zahlen.Nachdem im Vorjahreszeitraum 974 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet wurden, betrug der Verlust in den ersten neun Monaten dieses Jahres nach Steuern immer noch 620 Millionen Euro. Wegen erwarteter Auflagen durch die EU-Kommission beginnt die Bank mit einem weitgehenden Umbau, - durch Wirtschaftskrise und Einmaleffekte, wohl Abschreibungen seien die Verluste entstanden.

Wer bei 620 Millionen Verlust glaubt, daß die Wirtschaftskrise schon vorbei ist, verfügt über einen wirklich gesunden Optimismus.

Sonntag, 20. September 2009

Steinbrück rechnet mit weiteren Landesbank-Problemen

Finanzminister Steinbrück rechnet mit weiteren Problemen bei den Landesbanken. Nach der Bundestagswahl würde voraussichtlich von diversen Landesbanken weiterer Not-Finanzbedarf angemeldet. Siehe auch: Focus-Bericht
Diese Äussering bläst in dasselbe Horn wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich äusserte mit "Die Krise ist noch lange nicht vorbei".

Dienstag, 21. Oktober 2008

Bayern LB zieht 5,4 Milliarden aus Rettungspaket

Die von Verlusten geschüttelte Bayern LB hat offensichtlich nicht nur mit Lehman Brothers - Anlagen Geld verloren, sondern sieht auch Abschreibungsbedarf bei Island-Engagements. Bayern-LB-Chef Kemmer erwartet dieses Jahr einen Fehlbetrag von 3 Milliarden Euro, - Bayerns Finanzminister Huber bestätigte, daß die Bayern LB aus dem Rettungspaket der Bundesregierung 5,4 Milliarden beantragt habe.
Die Fehlinvestments der Bayern LB sorgten für Wertberichtigungen in Höhe von 4,5 Milliarden, -allein im dritten Quartal bezifferte der Vorstandschef den Verlust auf 1 Milliarde Euro. Glaubt man den Angaben der Abendzeitung, habe die Bayern LB in Island 1,7 Milliarden Euro investiert, die Ausfallrisiken bei Lehman werden zwischen 300 und 500 Millionen Euro geschätzt.
Das Land Bayern wird voraussichtlich 700 Mio Euro und die bayerischen Sparkassen 300 Mio Euro an frischem Geld zuschiessen müssen.
siehe auch Financial-Times-Bericht

Noch im Dezember 2007 bekräftigt ein Sprecher des Unternehmens frühere Äußerungen, dass die erforderlichen Abschreibungen 100 Millionen Euro nicht übersteigen würden. Zwei Monate später muss der inzwischen abgelöste Vorstandsvorsitzende Werner Schmidt eine 19 Mal höhere Belastung eingestehen. Ende März sind es dann schon 4,3 Milliarden Euro.

Unser letzter Artikel zum Thema Gold + Silber:

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