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Samstag, 13. Oktober 2012
Bankenkrise 2.0: Muß die UBS tausende Stellen streichen ?
Der Schweizer Tagesanzeiger will es wissen: Angeblich werde die UBS tausende Mitarbeiter entlassen. Ob es 2000 oder 10.000 sind, wird man abwarten müssen. Die UBS hatte bereits früher einen strikten Sparkurs bekannt gegeben, aber blieb bis bisher mit Zahlen zum konkreten Stellenabbau eher bedeckt. Jetzt scheinen erste Dokumente durchgesickert zu sein, zum Bericht: Muß die UBS 2000 Stellen streichen ? - Bullion-Investor.NET
Samstag, 15. September 2012
Die Adoboli UBS Story
Vor ein paar Tagen hat die Gerichtsverhandlung in Sachen des UBS Angestellten Adoboli begonnen. Was dabei zutage kommt, macht deutlich, daß Banken immer noch nichts dazu gelernt haben: Ein einzelner Banker kann für die Gesamtbank Verbindlichkeiten von mehreren Milliarden (!) Euro eingehen, ohne, daß es auffällt.
Genauso so scheint es auch im Fall Adoboli gewesen zu sein. Es hat lange gedauert, bis es jemand gemerkt hat und da war das Kind schon in den Brunnen gefallen.
Im September 2011 meldete sich Adoboli demnach kurzfristig zum Arzt ab, als immer mehr Fragen rund um seine Investments auftauchten und schickte dann ein email mit dem Hinweis auf seine "kleinen Spekulationen".
Ob seine Vorgesetzten das wirklich nicht gewußt haben und ob Adoboli nicht vielleicht ein Bauernopfer ist, klären jetzt die Gerichte.
Empfehlenswerte Story dazu bei NZZ: UBS Händler Adoboli im Verhör
Wenn selbst bei Schweizer Banken so gemauschelt wird, will ich gar nicht wissen, wie es bei französischen, italienischen, spanischen, deutschen oder US-Banken ist.
Wie ein "Schweizer Uhrwerk" hat bei der UBS da nichts funktioniert...
Hätte Adoboli das Geld statt in wirre Spekulationen mal in Gold investiert, wäre angesichts des Goldpreises sein Investment jetzt mindestens einen zweistelligen Prozentsatz gewachsen und niemand würde sich aufregen...
Donnerstag, 10. Februar 2011
Schweizer Tresorverwalter klaut 400 Krügerrand Goldmünzen
Auch bei Schweizer Banken ist das Gold offensichtlich in den Tresorräumen nicht mehr sicher... Gestern wurde in der Schweiz ein Banker, dessen Aufgabe die Tresorverwaltung war, zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt, da er in den Tresorräumen der UBS 400 Krügerrand-Goldmünzen aus dem Bestand einer Privatbank sukzessive entwendet hat. Damit es nicht so schnell auffällt, hat er in die Kisten, in den die Krügerrands aufbewahrt wurden, Silberbarren im Austausch gelegt. Bei oberflächlichen Revisionen, bei denen nur die Anzahl der Krügerrand-Kisten gezählt wurde, fiel der Diebstahl so nicht auf.
Er machte sich auch keine besonders große Mühe, die Taten geheim zu halten: Dreist tauschte er am UBS-Schalter die Goldmünzen gegen Bares um.
Sein Arbeitgeber, eine Schweizer Privatbank schloß mit ihm einen Vergleich, - konnte allerdings nur die Erstattung eines Bruchteils des Schadens durchsetzen, da der Rest schon "verzockt" worden war, - der Angeklagte hatte Gelder durch Spekulationen an der Börse verloren.
Die Diebstahlstaten erstreckten sich über 4 Jahre und sind erst am Ende aufgefallen, - der Täter zeigte sich dann geständig.
siehe auch: http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/bezirkgericht_kruegerrand_1.9449067.html
Er machte sich auch keine besonders große Mühe, die Taten geheim zu halten: Dreist tauschte er am UBS-Schalter die Goldmünzen gegen Bares um.
Sein Arbeitgeber, eine Schweizer Privatbank schloß mit ihm einen Vergleich, - konnte allerdings nur die Erstattung eines Bruchteils des Schadens durchsetzen, da der Rest schon "verzockt" worden war, - der Angeklagte hatte Gelder durch Spekulationen an der Börse verloren.
Die Diebstahlstaten erstreckten sich über 4 Jahre und sind erst am Ende aufgefallen, - der Täter zeigte sich dann geständig.
siehe auch: http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/stadt_und_region/bezirkgericht_kruegerrand_1.9449067.html
Donnerstag, 1. April 2010
UBS besorgt Scheinadressen zur Steuerumgehung?
Die deutsche Finanzaufsicht BAFIN prüft zur Zeit in einer Sonderaktion den deutschen Ableger der Schweizer Großbank UBS. Ein deutscher Kunde hat - nach Verlusten im Investmentbereich - Anzeige erstattet und darin erläutert, daß die Bank ihm sogar eine Schweizer Scheinadresse besorgt hat, um einen Steuerabzug, wie er für Deutsche fällig wäre, zu umgehen. Das Geldwäschereferat der BAFIN prüft nunmehr, ob die UBS ggf. systematisch Geldwäsche-Beihilfe geleistet habe, auch die UBS prüft.
Siehe z.B. auch Artikel in "Die Welt"
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