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Donnerstag, 30. September 2010

Deutsches Staatsdefizit steigt auf 60 Milliarden Euro

Im ersten Halbjahr 2010 ist das Defizit in Deutschland auf knapp 60 Milliarden Euro gestiegen. Damit ist die Finanzierungslücke aller öffentlichen Haushalte in der BRD um fast 2 Milliarden Euro höher als im Vergleichshalbjahr zuvor - teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Wesentlag lag dieses Defizit nicht an gesunkenen Einnahmen, sondern an gestiegenen Ausgaben.
Insoweit darf man gespannt entgegen sehen, inwieweit das theoretische Ziel, Sparmaßnahmen in der Zukunft umzusetzen, auch in die Praxis umgesetzt wird.

Bisher hat es jedenfalls nicht funktioniert...

... was viele Bürger Angst um die Stabilität des Euros bekommen lässt. Immer mehr Deutsche schichten ihr Vermögen von Euro in Edelmetalle um, um sich ihr Vermögen für die Zukunft zu erhalten. Fällt die Kaufkraft des Euros, steigt somit der Gegenwert des Golds/Silbers und man hat die reale Kaufkraft erhalten. In den letzten Jahren jedenfalls hat das prima funktioniert.

siehe auch: Rheinische Post

Sonntag, 5. September 2010

Deutsches Staatsdefizit wieder über EU-Grenzwert

Gesunkene Steuereinnahmen und Milliardenausgaben reissen weiter tiefe Löcher in die deutsche Staatskasse. Das Statistische Bundesamt gibt für das erste Halbjahr ein Staatsdefizitvon 42,8 Milliarden Euro an, damit steigt die Defizitquote auf 3,5% des Bruttoinlandsprodukts. Die europäische Grenze, die innerhalb der EU als MAXIMAL-Grenze vereinbart ist, beträgt 3,0% und wird damit deutlich überschritten. Dabei sind Sonderhaushalte in dieser Bilanz noch nicht einmal enthalten, z.B. Bankenrettungsfonds, Euro-Rettungsfonds oder Konjunktur-"Rettungsfonds".

Wohl dem, der sich bei einer solchen Staatsverschuldung auf Edelmetalle besinnt und sein Vermögen durch Umschichtung aus dem Euro in Gold und Silber in die Zukunft sichert.

Montag, 22. März 2010

6,2 Billionen Euro - Loch in Deutschlands Staatsfinanzierung

Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen hat im Auftrag der Stiftung Marktwirtschaft die Lücke der öffentlichen Haushalte unabhängig berechnet und kommt auf eine Nachhaltigkeitslücke von 6,2 Billionen Euro.
Um das zu beheben, müßte jeder Bundesbürger, ob Baby oder Rentner, jeden Monat 279 Euro lebenslang an den Staat abführen.
Die sogenannte "sichtbare" Verschuldung sei bereits auf 77% der jährlichen Wirtschaftsleistung ganz Deutschlands angestiegen, alleine im laufenden Jahr sei eine Rekordverschuldung von 80,2 Milliarden Euro vorgesehen.
Verdeckte Staatsschulden hätten einen Umfang von 172 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, - sie ergeben sich aus Leistungsversprechen des Sozialstaats, die in Zukunft finanziert werden müssen, z.B. Beamtenpensionen, Gesundheitssektor, Pflegeversicherung, Rente etc.
Der Ökonom hat auch noch einmal bekräftigt, daß Deutschland seit Jahrzehnten über den Verhältnissen lebt.

Siehe auch Artikel in Die Welt

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