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Montag, 7. März 2011
Moodys wertet Griechenland gleich um 3 Stufen ab
Das wird Griechenland wenig witzig gefunden haben: Die Internationale Rating-Agentur Moodys hat Griechenland gleich um drei Stufen ABGEWERTET, auf nunmehr B1 und das Rating gleichzeitig auf "NEGATIV" gesetzt, was weitere zukünftige Abstufungen erahnen lässt. Es wird erwartet, daß Griechenland die angekündigten Konsolidierungsmaßnahmen gar nicht alle umsetzen kann und Moodys sieht das Risiko, daß die bestehenden griechischen Kredite gar nicht alle umgeschuldet werden können. Die Ausgabe griechischer Staatsanleihen wird mit jeder Herabstufung zu einem teureren Vergnügen für den griechischen Staat und zu einem riskanteren "Vergnügen" für den Anleger. Siehe auch Süddeutsche Zeitung
Mittwoch, 17. Februar 2010
Griechische Gefahr für den Euro
Nunmehr sieht auch die konservative FAZ eine Gefahr für den Euro durch Griechenlands unseriöse Finanzpolitik. Expansive Finanz-, d.h. Schuldenpolitik könnte zu dramatischer Inflation führen. Alternativ müssten schwächere Länder aus der Währungsunion ausscheiden.
Der Goldkurs erreichte soeben mit 822 Euro/oz wieder einen neuen Euro-Höchststand.
FAZ-Artikel incl. aufschlußreicher Grafiken siehe hier.
Der Goldkurs erreichte soeben mit 822 Euro/oz wieder einen neuen Euro-Höchststand.
FAZ-Artikel incl. aufschlußreicher Grafiken siehe hier.
Montag, 25. Januar 2010
Griechenland leiht sich 8 Milliarden Euro und zahlt doppelte Zinsen
Griechenland hat sich 8 Milliarden Euro an den Kapitalmärkten "geliehen", mußte für diese Staatsanleihe aber mit 6% p.a. mehr als doppelt soviel Zinsen zahlen wie beispielsweise Deutschland für Bundesanleihen zahlt. Dies ist der Preis für die schlechte Bonität Griechenlands und das Mißtrauen der Anleger. Andererseits zeigt dies, daß die meisten Anleger immer noch nichts gelernt haben: Stellt Ihnen man ihnen einen hohen Zins in Aussicht, wird oftmals der Gedanke, ob denn neben der Zinszahlung wohl auch das Kapital irgendwann zurückgezahlt werden kann, zurückgestellt. Die 8 jetzt geliehenen 8 Milliarden Euro braucht Griechenland alleine schon, um im April auslaufende Alt-Anleihen zurückzahlen zu können und steht dann wieder mit leeren Händen da...
siehe auch entsprechender Bericht
siehe auch entsprechender Bericht
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Höhere Immobiliensteuern wegen Staatsverschuldung in Griechenland ?
Wegen der desolaten Lage in Griechenland, welches kurz vor einem Staatsbankrott steht, erwägt die Regierung, Zwangsabgaben von Immobilieneigentümern zu fordern. Damit hätten all die Berater Recht, die in den letzten Wochen und Monaten dazu geraten haben, Vermögen möglichst in physische Edelmetalle (Münzen und/oder Barren) umzuwandeln, um es vor dem staatlichen Zugriff zu schützen.
In Griechenland wurde soeben ein harter Sparhaushalt verabschiedet, danach ist eine Rückführung des Defizits von derzeit 12,7% auzf 8,7% des Bruttoinlandsprodukts vorgesehen. Staatsbedienstete wird pauschal 4% vom Lohn gekürzt, Steuererhöhungen auf Tabak, Spirituosen, Treibstoff und Immobilien sind in der Planung.
Athen muß sein Sparprogramm bis Ende Januar der EU-Kommission vorlegen. Harte Besteuerung des Immobilienbesitzes gilt als sicher.
Griechenland ist mit mehr als 300 Milliarden Euro verschuldet, Rating-Agenturen haben das Land schon wie Junk-Bond-Ausgeber eingestuft, Griechenland hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Ratingagenturen haben vor der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands gewarnt.
Wenn der Staat nicht mehr weiter weiß, verschuldet er sich zunächst...wenn das nicht mehr geht, weil keiner mehr die Anleihen zeichnet,greift der Staat den Bürgern in die Taschen... wie man am Beispiel der vorgesehenen Zwangsabgaben der Immobilienbesitzer wieder einmal sieht.
Wohl dem Griechen, der statt eine Eigentumswohnung zu kaufen, Goldmünzen gekauft hat. Goldmünzen können vom Staat nur schwerlich wegbesteuert werden, - Sie rufen auch nicht am Wochenende an und teilen mit, daß der Wasserhahn tropft... :-)
In Griechenland wurde soeben ein harter Sparhaushalt verabschiedet, danach ist eine Rückführung des Defizits von derzeit 12,7% auzf 8,7% des Bruttoinlandsprodukts vorgesehen. Staatsbedienstete wird pauschal 4% vom Lohn gekürzt, Steuererhöhungen auf Tabak, Spirituosen, Treibstoff und Immobilien sind in der Planung.
Athen muß sein Sparprogramm bis Ende Januar der EU-Kommission vorlegen. Harte Besteuerung des Immobilienbesitzes gilt als sicher.
Griechenland ist mit mehr als 300 Milliarden Euro verschuldet, Rating-Agenturen haben das Land schon wie Junk-Bond-Ausgeber eingestuft, Griechenland hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Ratingagenturen haben vor der Zahlungsunfähigkeit Griechenlands gewarnt.
Wenn der Staat nicht mehr weiter weiß, verschuldet er sich zunächst...wenn das nicht mehr geht, weil keiner mehr die Anleihen zeichnet,greift der Staat den Bürgern in die Taschen... wie man am Beispiel der vorgesehenen Zwangsabgaben der Immobilienbesitzer wieder einmal sieht.
Wohl dem Griechen, der statt eine Eigentumswohnung zu kaufen, Goldmünzen gekauft hat. Goldmünzen können vom Staat nur schwerlich wegbesteuert werden, - Sie rufen auch nicht am Wochenende an und teilen mit, daß der Wasserhahn tropft... :-)
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