Da dürfte einigen Schwarzgeldanlegern heute ganz mulmig sein. 150 Steuerfahnder waren im Einsatz als die 13 deutschen Credit Suisse Filialen und Repräsentanzen heute durchsucht wurden.
Nach Ankauf der Steuer CD steht das Geldinstitut im Verdacht, in zahlreichen Fällen Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben.
Die Credit Suisse hat angeblich ein sogenanntes "Zwei-Konten-Modell" empfohlen, was explizit zur Verschleierung und damit zur Steuerhinterziehung gedient habe, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.
Eines der beiden Schweizer Konten wurde beim Finanzamt angegeben (das mit den niedrigen Zinseinnahmen natürlich) und das andere nicht :-)
Die Credit Suisse hatte zu einem früheren Zeitpunkt behauptet, keinerlei Hinweise darauf zu haben, daß auch Credit Suisse-Daten geklaut und auf CD gebrannt worden sein.
Die deutschen Kunden, die die steuerpflichtigen Einnahmen aus der Credit Suisse - Bankverbindung bisher nicht in der Steuererklärung angegeben haben, dürften heute abend - nach dieser Razzia - etwas unruhiger schlafen.
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