Da dürfte einigen Schwarzgeldanlegern heute ganz mulmig sein. 150 Steuerfahnder waren im Einsatz als die 13 deutschen Credit Suisse Filialen und Repräsentanzen heute durchsucht wurden.
Nach Ankauf der Steuer CD steht das Geldinstitut im Verdacht, in zahlreichen Fällen Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben.
Die Credit Suisse hat angeblich ein sogenanntes "Zwei-Konten-Modell" empfohlen, was explizit zur Verschleierung und damit zur Steuerhinterziehung gedient habe, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.
Eines der beiden Schweizer Konten wurde beim Finanzamt angegeben (das mit den niedrigen Zinseinnahmen natürlich) und das andere nicht :-)
Die Credit Suisse hatte zu einem früheren Zeitpunkt behauptet, keinerlei Hinweise darauf zu haben, daß auch Credit Suisse-Daten geklaut und auf CD gebrannt worden sein.
Die deutschen Kunden, die die steuerpflichtigen Einnahmen aus der Credit Suisse - Bankverbindung bisher nicht in der Steuererklärung angegeben haben, dürften heute abend - nach dieser Razzia - etwas unruhiger schlafen.
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Mittwoch, 14. Juli 2010
Freitag, 19. März 2010
1100 Credit-Suisse Kunden warten auf Hausdurchsuchung
Credit Suisse Kunden in Deutschland sind im Moment teilweise etwas nervös: Bundesweit müssen 1100 Kunden des Schweizer Bankhauses mit einer Hausdurchsuchung rechnen. Nach dem Kauf einer Daten-CD habe alleine die Staatsanwaltschaft Düsseldorf 1100 Strafverfahren eingeleitet, die oft den unangemeldeten Besuch von Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft zur Folge haben.
Geldanlegen in der Schweiz ist bekanntlich nicht verboten und auch nicht strafbar, bei einer Vielzahl der Kunden dürfte jedoch eine Diskrepanz zwischen erklärten und tatsächlichen Zinseinnahmen liegen.
Staatsanwalt Negenborg bezifferte das betroffene Vermögen in der Schweiz auf 1,2 Milliarden Euro, was durchschnittlich einer Anlage von etwas über 1 Mio Euro entspricht. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte auch die Abgabe zahlreicher Fälle an die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen.
siehe auch "Die Welt"
Wie wohl fühlen sich doch die Kunden, die physisches Gold in Form von Goldmünzen oder Goldbarren gekauft haben. Es wirft keine steuerpflichtigen Zinsen ab, der Erwerb ist völlig legal, man erscheint auf keiner CD und nach einem Jahr Haltedauer ist der Zugewinn steuerfrei. Im letzten Jahr waren dies steuerfreie 22%.
Geldanlegen in der Schweiz ist bekanntlich nicht verboten und auch nicht strafbar, bei einer Vielzahl der Kunden dürfte jedoch eine Diskrepanz zwischen erklärten und tatsächlichen Zinseinnahmen liegen.
Staatsanwalt Negenborg bezifferte das betroffene Vermögen in der Schweiz auf 1,2 Milliarden Euro, was durchschnittlich einer Anlage von etwas über 1 Mio Euro entspricht. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte auch die Abgabe zahlreicher Fälle an die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen.
siehe auch "Die Welt"
Wie wohl fühlen sich doch die Kunden, die physisches Gold in Form von Goldmünzen oder Goldbarren gekauft haben. Es wirft keine steuerpflichtigen Zinsen ab, der Erwerb ist völlig legal, man erscheint auf keiner CD und nach einem Jahr Haltedauer ist der Zugewinn steuerfrei. Im letzten Jahr waren dies steuerfreie 22%.
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