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Dienstag, 22. Februar 2011

Deutschland hat 2 Billionen Schulden

Deutschland hat aktuell fast 2 Billionen Schulden. Exakt vermeldete das Statistische Bundesamt 1998,8 Milliarden Euro, das sind ja nur 304 Milliarden mehr als im Jahr zuvor. Da werden wir uns ja keine Sorgen machen. Das ist ja auch nur der stärkste Anstieg pro Jahr seit 1950, aber da können wir ja gaaaaanz ruhig bleiben. Anzumerken bleibt, daß Sonderfonds, die noch einmal separate Verschuldungen darin noch gar nicht enthalten sind. Effekt dieser hohen Verschuldung ist bereits, daß die Bundesrepublik aktuell 15% des Etats dafür aufwenden muß, um überhaupt erstmal die ZINSEN auf die alten Schulden zu bezahlen, von Tilgung ist da noch gar nicht die Rede. Man stelle sich vor, jetzt steigt das Zinsniveau auf das Doppelte, dann müssten schon 30% des Bundeshaushaltes für Zinsen aufgewendet werden. Würden die Zinsen auf das Dreifache steigen, müssten 45% des Bundeshaushaltes für Zinsen aufgewendet werden. Historisch waren Zinsen schon mehrfach deutlich höher als das Dreifache des jetzt niedrigen Niveaus. Das zeigt auch das Dilemma, in dem die EZB und Bundesbank steht: Man müßte eigentlich die Zinsen erhöhen, um die überschüssige Liquidität aus dem Markt zu nehmen und die Inflation zu bekämpfen, aber das könnte der Bundeshaushalt überhaupt nicht leisten, da dann die Zinszahlungen für den Staat zu hoch würden. Nicht ohne Grund wird die Kanzlerin einen "Abgesandten" aus ihrem Mitarbeiterkreis in den Bundesbankvorstand gesandt haben, sie hätte sicherlich auch gerne die Zinsen weiter niedrig, sonst bricht der Bundeshaushalt total zusammen.

Sonntag, 5. September 2010

Deutsches Staatsdefizit wieder über EU-Grenzwert

Gesunkene Steuereinnahmen und Milliardenausgaben reissen weiter tiefe Löcher in die deutsche Staatskasse. Das Statistische Bundesamt gibt für das erste Halbjahr ein Staatsdefizitvon 42,8 Milliarden Euro an, damit steigt die Defizitquote auf 3,5% des Bruttoinlandsprodukts. Die europäische Grenze, die innerhalb der EU als MAXIMAL-Grenze vereinbart ist, beträgt 3,0% und wird damit deutlich überschritten. Dabei sind Sonderhaushalte in dieser Bilanz noch nicht einmal enthalten, z.B. Bankenrettungsfonds, Euro-Rettungsfonds oder Konjunktur-"Rettungsfonds".

Wohl dem, der sich bei einer solchen Staatsverschuldung auf Edelmetalle besinnt und sein Vermögen durch Umschichtung aus dem Euro in Gold und Silber in die Zukunft sichert.

Sonntag, 4. Juli 2010

Deutschland erreicht Sparziel der G20-Staaten nicht

Deutschland wird nach eigener Planung das selbst gesteckte Sparziel der G20-Staaten nicht erreichen, die Etatdefizite bis 2013 zu halbieren.

Im laufenden Jahr wird die Neuverschuldung (Neu-!) voraussichtlich bei ca. 65 Milliarden Euro liegen, - selbst mit dem Sparpaket der Bundesregierung, welches umstritten ist, wird die Neuverschuldung nur auf ca. 40 Milliarden Euro in 2013 gedrückt, - von Schuldenabbau ist ohnehin nicht die Rede.

Erforderlich wäre nach G20-Absprache ein Drücken auf eine Neuverschuldung von höchstens 32,5 Milliarden Euro (die Hälfte von diesjährigen 65).

Das Bundesfinanzministerium ist aber zuversichtlich, das Ziel zu erreichen, nur nicht in der erforderlichen Zeit, sondern eher in 2016. Bis dahin soll das Defizit auf NULL heruntergefahren werden.

Die Betonung liegt auf "soll".

Man darf gespannt sein, inwieweit es politisch gelingt, Einnahmenerhöhungen und Ausgabenkürzungen durchzusetzen.

Dienstag, 13. Oktober 2009

19.800 Euro Schulden pro Staatsbürger

Da nicht nur der Staat, sondern auch der einzelne Bundesbürger über kurz oder lang den Überblick zu verlieren scheint, mit wieviel Euros der Staat oder auch der einzelne Bürger verschuldet ist, ist nunmehr auf http://www.goldmarkt.blogspot.com (rechts unten, ggf. scrollen) eine "Schuldenuhr" integriert. Diese zeigt die Verschuldung pro Bundesbürger an, incl. Kleinkinder und Rentner... nach Einschätzung einiger Experten ist diese immense Verschuldung realistisch nur durch Inflation und Geldentwertung zurückzuführen. Davor sollten Edelmetalle schützen.

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

Unser letzter Artikel zum Thema Gold + Silber:

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