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Dienstag, 30. April 2019

Societe Generale kein Market Maker für den Goldpreis in London mehr

Die französische Großbank Societe Generale scheint sich aus dem dem Londoner Goldmarkt zurückziehen zu wollen. Wie die Londoner Bullion Market Association (LBMA) mitteilte, hat sich die Societe Generale als Market Maker für Gold zurückgezogen. Market Maker verpflichten sich, für Gold ständig einen An- und Verkaufskurs zu stellen.
Französische Großbank zieht sich als Market Maker für Gold / Goldpreis in London zurück

Societe Generale baut Personal ab

Die Societe Generale baue insgesamt rund 1600 Arbeitsplätze ab und wolle den außerbörslichen Handel mit Rohstoffen einstellen. Im letzten Geschäftsjahr habe es eine nicht zufriedenstellende Geschäftsentwicklung gegeben, die zu Umstrukturierungen und Einsparungen geführt habe.

Keine Teilnahme am außerbörslichen Goldhandel mehr in London
Damit würde die Bank auch nicht mehr als Market Maker am außerbörslichen Goldhandel in London teilnehmen, der unter den Fittichen der LBMA stattfindet. Die LBMA war früher mit der Preisfeststellung des Londoner Goldfixings betraut, das Grundlage für den Goldkurs in US-Dollar und damit auch für den Goldpreis in Euro war.

Freitag, 2. April 2010

Chefstratete der Société Générale sieht Euro-Zusammenbruch kommen

Der Chefstratege der französischen Großbank Société Générale sieht einen Zusammenbruch des Euros kommen. In Interview mit der Wirtschaftswoche sieht er entweder den Zusammenbruch des gesamten Euro-Systems oder den Austritt mehrerer Staaten, was im Ergebnis dasselbe wäre, - ein Zusammenbruch.

Als wahrscheinliche Auslöser/erste Staaten sieht er die Länder Portugal, Griechenland, Spanien und ggf. auch Irland.

Ferner sieht er im Euro-Bereich ZWEISTELLIGE INFLATIONSRATEN kommen.

Der Mann ist kein dahergelaufener VWL-Student und auch kein Linksradikaler, sondern Chefstratege einer der größten Banken in Europa. Er sollte wissen, wovon er spricht.

Das ganze Interview ist zu lesen auf: Wiwo.de

Wohl dem, der vorher seine Euros in Sachwerte wie Gold und Silber getauscht hat.

Montag, 28. Januar 2008

Silber-Philharmoniker eingeführt




Insider haben es schon seit ein paar Wochen gewusst, seit Samstag, 26.1.2008 ist es offiziell, weil die Nachricht im Wiener Amtsblatt gestanden hat:
Österreich führt die erste Euro-Silber-Bullionmünze/-Anlagemünze ein: Den Wiener Philharmoniker in Silber!
31,10 Gramm 999er Silber beinhaltet jede einzelne der österr. Silberanlagemünzen, die am 1.2.2008 auf der Worldmoneyfair in Berlin dem interessierten Publikum vorgestellt werden sollen.
Am 28.1. um 1 Uhr nachts hatte bereits die erste Münzhandlung (Hercher Coins) ein Rundmail an Privatkunden gesandt und die Münze mit Bild und Preis (14€) angeboten. Wenig später war die Münze zum Einführungspreis von unter 14 € auf http://www.Silber-Philharmoniker.de zu haben. Nach nur wenigen Minuten waren mehr als 1000 Münzen verkauft.
Alle befragten Händler bestätigen eine über das Angebot deutlich hinausgehende Nachfrage. Die Edelmetallhandlung CoinInvestDirect.com gab an, einen sechsstelligen Nachfrageüberhang zu haben, der im Moment nicht deckbar sei, dennoch wolle man auf der Messe in Berlin eine kleine Menge für Privatkunden anbieten. Man traue sich gar nicht, den Artikel in den Webshop zu stellen, um nicht den Versand lahmzulegen.
Wenn der Silberpreis sich in der Zukunft weiter so entwickelt wie in der Vergangenheit, werden alle Käufer des Silber-Philharmonikers ihre Freude haben. Der Silberpreis pro Unze (31,1g) hat sich immerhin in den letzten Jahren auf nunmehr 16,4$ verdreifacht. Eine Entwicklung, die so mancher Dax-Investor auch gerne mitgemacht hätte. Auch der Goldpreis hat seit Jahresbeginn kräftig zugelegt und pendelt jetzt um die Allzeit-High-Marken zwischen 910 und 920$/oz herum.
Finanzanalysten sehen in den Finanzmarktkrisen und dem Abschreibungsbedarf bei zahlreichen Banken einen der Hauptgründe für die gestiegene Nachfrage nach Gold.
Der jüngst veröffentlichte Skandal rund um einen 5 Milliarden Euro (!) - Verlust bei der Societe General macht zudem vielen Anlegern Sorge.
Es wird vermutet, daß auch noch weitere Landesbanken in Deutschland bisher nicht veröffentlichten Abschreibungsbedarf haben.
Wohl dem, der in Edelmetallen investiert ist.

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