Der Europäischen Zentralbank geht offensichtlich das Geld für Interventionen aus, daher verdoppelt sie ihr Kapital. Die einzelnen Staaten werden Einlagen verdoppeln, so steigt die Einlage der Deutschen Bundesbank in der EZB von 1,1 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro. Ob die Verdoppelung des Kapitals, was alle Staaten erst einmal Geld kostet, langfristig reicht, um den Euro zu retten, darf bezweifelt werden. Im Falle Deutschland wird die Bundesbank einfach Währungsreserven, die sie im Bestand hält, auf die EZB übertragen.
Allerdings muß man auch das Risiko sehen,was damit verbunden ist: Da die EZB im Moment immer noch aktiv Staatsanleihen, auch fragwürdige aufkauft, welche ggf. später nicht mehr zur Gänze zurückgezahlt werden können, ist damit auch ein Verlustrisiko verbunden.
Es muß schlimm um den Euro stehen, wenn die Zentralbank, die die Stabilität des Euros gewährleisten soll, jetzt doppelt soviel Geld zum Intervenieren braucht, wie bisher...
siehe auch Süddeutsche
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Unser letzter Artikel zum Thema Gold + Silber:
Hafner Goldbarren immer beliebter
Hafner Goldbarren Sie sind erst seit ein paar Jahren am Markt, aber werden immer belieber: Die Hafner Goldbarren aus dem Hause C.Hafner....
Most seen last 7 days
-
Die Perth Mint hat 2,5 Monate vor Anbruch des neuen Jahres 2019 schon die neuen Silbermünzen: 1oz Känguru Silber 2019 ausgegeben. Der ...
-
Die französische Großbank Societe Generale scheint sich aus dem dem Londoner Goldmarkt zurückziehen zu wollen. Wie die Londoner Bullion Mark...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen