Die Tokioter Filiale der Credit Suisse schätzt den wirtschaftlichen Schaden in Japan durch Erdbeben und Tsunami auf 170 bis 180 Milliarden US$. Die versicherten Gebäudeschäden dürften sich alleine bereits auf 35 Milliarden Dollar belaufen, detaillierte Schätzungen und Berechnungen können erst in den nächsten Wochen erstellt werden.
Laut Moodys sind folgende Rückversicherer voraussichtlich am härtesten getroffen:
Münchner Rück (Munich Re), Swiss Re, Hannover Rück. Zurich Help und Allianz hätten in Japan nur einen geringen Versicherungsanteil.
Die Versicherer selber können und wollen im Moment den Schaden noch nicht abschätzen und warten ab, - deren Aktien fielen auf jeden Fall deutlich, da die Abflüsse aus den Schadensfällen auf jeden Fall gewaltig sein dürften. Auch wenn in Japan noch längst nicht jeder versichert ist und Erdbeben oft als Risiko ausgeschlossen werde.
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