Eine neuerliche Dollarschwäche hat die Goldpreise nach oben getrieben. Die bisherige Rekordmarke von 1030,8$ aus März 2008 wurde damit übertroffen. Zunächst hatten am Dienstag morgen Gerüchte über eine Abkehr der Ölnotierungen in Dollar die Runde gemacht, eine Golfstaaten-Gemeinschaft hätte eine Abrechnung anhand eines Währungskorbes (u.a. mit GOLD, Yen, Euro) für die Zukunft gefordert. Dies wurde im Laufe des Tages zumindestens von der saudischen Zentralbank dementiert.
Nichtdestotrotz hat der schwache US-Dollar Goldkäufe in anderen Währungen billiger gemacht, was zu Käufen geführt hatte. Zudem fangen in Indien die Käufe für die kommende Festtags- und Hochzeitssaison an. Indien gilt als der größte Goldschmuckmarkt der Welt, im Herbst geben sich dort besonders viele Paare das Ja-Wort, oppulente Goldgeschenke an die Braut sind dann gebräuchlich. Chartanalysten verwiesen nach Durchbrechen der alten Höchstmarke auf weitere Steigerungsmöglichkeiten. Ebenso verwiesen Analytiker auf den indischen Feiertag Diwali (19.10.), in dessen Vorfeld in den Vorjahren regelmässig die Goldnachfrage stark angezogen habe. Im Umfeld des Goldes stieg auch Silber, was zuletzt mit 17.30$/oz außerordentlich fest notierte.

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