Die WestLB braucht zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs weitere Milliardenhilfen. Nach Wunsch der bisherigen Eigentümer (überwiegend NRW-Sparkassen, 38% Land NRW, einige Kommunen) soll der Staat mit bis zu 3 Milliarden Euro einspringen und im Gegenzug zunächst bis zu 50% der Eigentumsanteile erhalten.
Bereits Anfang 2008 hatten die bisherigen Eigentümer Garantien im Volumen von 5 Milliarden Euro abgegeben, was allerdings in den Bilanzen der NRW-Sparkassen geschäftseinschränkend als Rückstellung verbucht werden musste.
Da die WestLB immer noch "toxische" (risikobehaftete) Papiere im Volumen von 87 Milliarden Euro (!) loswerden will, sind weitere Garantien und Kapitalzuschüsse notwendig. Die meisten NRW-Sparkassen können oder wollen ihre Bilanzen durch weitere Rückstellungen oder Kapitalabflüsse allerdings nicht mehr belasten und rufen daher nach dem Staat.
Bis Ende November soll und muß eine Lösung gefunden werden.
Nach jetzigem Stand der Dinge laufen die Gespräche auf einen Einstieg des Staates hinaus. Zuletzt hatte der Staat sich an der Hypo Real Estate beteiligt, diese schlußendlich gänzlich übernommen und mußte dort immer wieder Gelder nachschiessen.
siehe auch: FTD
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