Über 1000 Steuerfahnder und Polizisten durchsuchten heute mehr als 230 Büros und Wohnungen, u.a. auch die Deutsche Bank und eine RWE-Tochter. Hintergrund war die Aufklärung möglicher Umsatzsteuerbetrügereien bei dem Handel mit Emissionsrechten. Steuerfrei im Ausland gekaufte Zertifikate wurden zunächst mehrfach in Deutschland hin- und hergehandelt, bevor Sie dann wieder ins Ausland verkauft wurden, wobei dann die Umsatzsteuer erstattet wurde. Zwei Marktteilnehmer wurden zwischenzeitlich von der Bayrischen Börse vom Handelsgeschehen ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt bezifferte den Schaden durch das Umsatzsteuerkarussel auf über 180 Millionen Euro.
Man sollte doch nicht für möglich halten, daß das im 21.Jahrhundert noch möglich ist.
Siehe auch Reuters
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